Kanton Uri

Ministranten-Treffen begeistert Kinder und Jugendliche

Die Kirchgemeinde Andermatt war Gastgeber des kantonalen Ministrantentreffens 2026.

Rund 100 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Kanton Uri trafen sich am 30. Mai in Andermatt zum kantonalen Mini-Treffen. Organisiert wurde der Anlass von der Fachstelle Jugend der römisch-katholischen Landeskirche Uri gemeinsam mit engagierten Erwachsenen aus der Pfarrei.

Bereits am frühen Samstagmorgen herrschte auf dem Gelände rund um das Bodenschulhaus reges Treiben. Zehn abwechslungsreiche und spannende Ateliers standen bereit. Fredi Bossart von der Fachstelle Jugend, hiess um 10.15 Uhr in der Aula des Bodenschulhauses, die Teilnehmenden und ihre Begleitpersonen auf spielerische und bewegungsaktive Art willkommen.

Vielfältige Ateliers luden zum Mitmachen ein

Im Anschluss konnten die Kinder und Jugendlichen aus zehn Angeboten auswählen. Auf dem Programm standen unter anderem Malen, ein Besuch im Talmuseum Ursern, Erste Hilfe, Biathlon, Begegnungen mit Ordensfrauen, Wald und Klima, das Backen von Erdbeermonstern, Kerzenverzieren sowie ein Fussballtöggeli-Plausch. Auch der Spielbus mit seinen vielfältigen Spiel- und Geschicklichkeitsangeboten erfreute sich grosser Beliebtheit.

Am Ministranten-Treffen ging es auch um  einen achtsamen Umgang mit der Natur.
Bild: zvg

Gemeinsames Erleben, Spiel, Spass und Begegnungen standen dabei im Mittelpunkt des Tages. Das Treffen ermöglichte den Ministrierenden, neue Kontakte zu knüpfen und über die eigene Pfarrei hinaus Gemeinschaft zu erfahren.

«ä bäumigi Sach»

Den Abschluss bildete ein Jugendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul mit allen Teilnehmenden. Dabei wurden die Ministrantinnen und Ministranten ermutigt, sich im Alltag für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander einzusetzen. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung eines aufmerksamen und achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen. Hier bediente man sich bildlich der Symbolik eines Baumes mit Wurzel, Stamm, Ästen und Blättern.

Das Treffen bot den Ministrierenden die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und über die eigene Pfarrei hinaus Gemeinschaft zu erfahren.
Bild: zvg

Zahlreiche kirchlich engagierte Personen wirkten aktiv mit – sei es beim Vorlesen der Texte, bei den Fürbitten oder bei der musikalischen Gestaltung. Für besondere Akzente sorgte eine Kinderband, die Teile der Feier musikalisch begleitete. Die Eucharistiefeier wurde von Pater Avil D'Cunha gehalten.

Fredi Bossart, Leiter der Fachstelle Jugend der Landeskirche Uri, dankte am Schluss den Ministrantinnen und Ministranten herzlich für ihren wertvollen Dienst in den Pfarreien. Gleichzeitig sprach er dem Organisationskomitee seinen grossen Dank für die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung des Anlasses aus.

Ein Zeichen der Wertschätzung

Das Kantonale Ministrantentreffen verfolgt das Ziel, den jungen Menschen für ihren engagierten und ehrenamtlichen Einsatz etwas zurückzugeben. Es versteht sich als Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit für ihren wichtigen Dienst in den Pfarreien. Gleichzeitig stärkt es die Vernetzung unter den Ministrierenden und fördert den Austausch über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinaus.

Zum Gelingen des Treffens trugen zahlreiche Privatpersonen mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung bei. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön. Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Bekanntschaften und strahlenden Gesichtern traten die Kinder und Jugendlichen am Abend die Heimreise an. (zvg)

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