beliebteste Babynamen 2024

Mia bleibt ungeschlagen – Luca holt sich Spitzenposition

Welches sind die beliebtesten Namen für Neugeborene in der Zentralschweiz? In Obwalden sind es zum Beispiel gleich neun Namen auf Rang 1. Hier die grosse Übersicht aller sechs Kantone.

2024 hat es bei den beliebtesten Vornamen für Neugeborene in der Zentralschweiz einen Wechsel an der Spitze gegeben. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik hervor. Bei den Buben in der Zentralschweiz führt neu Luca die Liste an. Mit 50 Nennungen löste er Noah (46) ab. Der Name Luca stammt aus dem Italienischen und ist eine Variante von Lukas. Seine Wurzeln reichen bis ins Altgriechische zurück – vom Wort leucos , das «hell» bedeutet. Entsprechend wird er oft mit Bedeutungen wie «der Leuchtende» oder «der Glänzende» verbunden.

Bei den Mädchennamen kam es ebenfalls zu einer Verschiebung. Während Mia und Emilia im vergangenen Jahr noch gemeinsam auf Platz 1 lagen, hat sich Mia nun mit 51 Nennungen klar an die Spitze gesetzt. Emilia folgt mit 44 Nennungen, gleichauf mit Elena . Der Name Mia lässt sich unterschiedlich deuten: Er wird als Kurzform von Maria gesehen und bedeutet unter anderem «das Geschenk Gottes», «die Widerspenstige» oder «die Geliebte». Am wahrscheinlichsten ist eine hebräische oder aramäische Herkunft.

Luzern

Der Zentralschweizer Trend spiegelt sich besonders im Kanton Luzern wider. Wie im gesamtschweizerischen Vergleich sind bei den Mädchen die gleichen drei Namen an der Spitze vertreten – allerdings in anderer Reihenfolge: Emilia (29) liegt vor Mia (26) und Elena (25).

Bei den Buben teilen sich Luca und Elio mit jeweils 22 Nennungen den ersten Platz, dicht gefolgt von Noah (21). Auffällig ist dabei vor allem Elio : Der Name, der ursprünglich aus dem Griechischen stammt und «Sonne» bedeutet, war im letzten Jahr nicht in den Top 10 vertreten. Im Vorjahr hatten Mia und Noah die Rangliste angeführt.

Die Wahl des Vornamens will gut überlegt sein.
Bild: Fg Trade

Zug

Auch im Kanton Zug führt Luca die Liste der Buben mit 12 Nennungen an. Dass er in der Zentralschweiz an der Spitze steht, verdankt er nicht zuletzt auch diesem Kanton. Bei den Mädchen hingegen setzte sich Nora (13) an die Spitze. Der Name bedeutet «die Fremde», «die Barmherzige» oder auch «die Glänzende». Mia schaffte es in Zug nur auf den dritten Platz, letztes Jahr war sie noch auf Platz 2 zu finden.

Schwyz

Im Kanton Schwyz hat sich bei den Mädchen an der Spitze nichts verändert: Wie bereits letztes Jahr führt einmal mehr Mia die Hitliste an. Hingegen hat Noah dieses Jahr Luca abgelöst. Beide Namen wurden jeweils zwölf Mal ausgewählt.

Obwalden

In den kleineren Kantonen ist die Rangliste etwas ausgeglichener, da schon wenige Nennungen zu einem Spitzenplatz führen. In Obwalden teilen sich gleich neun Mädchennamen den ersten Platz: Lina , Nora , Elina , Nina , Chiara , Leonie , Julia , Melina und Anouk mit je drei Nennungen. Bei den Buben ist das Bild etwas klarer: Nico (4) belegt alleine den ersten Platz, knapp vor Noah , Ben und Robin mit je zwei Nennungen. Letztes Jahr sah es anders aus. Damals führten in Obwalden Lara und Lynn so wie Gino.

Nidwalden

In Nidwalden setzte sich bei den Mädchen einmal mehr Mia (4) durch. Bei den Buben gibt es wie in Nidwalden bei den Mädchen keinen Namen, der klar am häufigsten gewählt wurde. Je dreimal wurden die Namen Aaron , Luan , Finn , Jaro , Mauro , Timo und Fabio gewählt.

Uri

Bei den Mädchen in Uri liegt Lina (5) vorne. Der Name geht auf das althochdeutsche Wort «lind » zurück und bedeutet sanft. Bei den Buben führt Elias (7). Ein Name mit hebräischer Herkunft. Auffällig ist, dass beide Namen in Uri zwar an die Spitze geklettert sind, aber in den Jahren zuvor kaum eine Rolle gespielt haben.

Der schweizweite Vergleich

Im schweizweiten Vergleich bei den Mädchen führt Emma (377) vor Mia (367) und Sofia (321) – in anderer Reihenfolge als 2023. Damals lag Mia vor Emma und Sofia.

Noah bleibt schweizweit mit grossem Abstand der beliebteste Vorname für neugeborene Buben. Im Jahr 2024 haben 511 Kinder diesen Namen erhalten. Wie bereits in den drei Jahren zuvor folgen Liam (395) und Matteo (326) auf den weiteren Podestplätzen.

Fazit

Auch wenn die Hitlisten von Jahr zu Jahr Verschiebungen zeigen, bleibt das Grundmuster stabil. Kurz klingende Vornamen sind in der Zentralschweiz nach wie vor am beliebtesten. Während Luca und Mia vorne liegen, gibt es Ausreisser – sei es mit Aaron in Nidwalden oder mit dem vielfältigen Spitzenfeld in Obwalden.

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