Bauprojekt Zug

Nach öffentlicher Auflage des Bebauungsplans Metalli: grünes Licht für die Umsetzung

Es gingen keine Beschwerden gegen das Bauprojekt Metalli bei der Staatskanzlei des Kantons Zug ein. Das bedeutet, das Vorhaben kann nun vorangetrieben werden. Als Nächstes steht ein Architekturwettbewerb an.
Beim Bauprojekt Metalli wird als nächster Schritt ein Architekturwettbewerb durchgeführt.
Bild: Jakob Ineichen (Zug, 2. 6. 2026)

Nachdem der Bebauungsplan Metalli am 14. Juni an der Urne  angenommen worden war, wurde der Beschluss publiziert und bis 17. Juni öffentlich aufgelegt. Gemäss Auskunft der Staatskanzlei des Kantons Zug gingen keine Beschwerden dagegen ein. Nun wird die Besitzerin des Areals, die Zug Estates AG, die weitere Umsetzung nach den gesetzlichen Vorgaben vorantreiben. Anschliessend wird die Genehmigung durch den Regierungsrat des Kantons Zug eingeholt. Für die einzelnen Vorhaben sind jeweils separate Baubewilligungsverfahren erforderlich. Als nächster Schritt ist die Durchführung eines Architekturwettbewerbs für das Hochhaus und die angrenzenden Aussenräume geplant.

So könnte das neue Metalli mit dem gleichnamigen Platz zur Baarerstrasse hin dereinst aussehen.
Bild: Visualisierung: zvg

Auf dem 27'000 Quadratmeter grossen Areal ist der Bau eines maximal 80 Meter hohen Wohnhauses vorgesehen. Daran angrenzend ein rund 900 Quadratmeter grosser Platz mit direkter Verbindung zum Bahnhof. Es wird 160 Wohnungen geben, davon 64 preisgünstig. Die Verkaufs- und Gastronomieflächen sollen nahezu unverändert bleiben. Weiter werden die bestehenden Plätze begrünt sowie rund 550 zusätzliche Veloabstellplätze gebaut. Die gemeinsame Tiefgarage Metalli/Bergli wird mit 900 Parkplätzen unverändert bleiben. (cb)

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