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Schweizer Armee

Rekrut in Emmen an Hirnhautentzündung erkrankt – 120 weitere werden prophylaktisch behandelt

In der Rekrutenschule der bodengestützten Luftverteidigung ist ein Fall von Meningitis aufgetreten. Der Betroffenen befindet sich im Spital.

Ein Rekrut der Kaserne Emmen ist an Meningitis erkrankt. Das teilt die Schweizer Armee mit. Der Betroffene wurde wegen der Infektion in der Nacht auf Samstag ins Spital gebracht.

Der Fall ereignete sich in der Rekrutenschule Bodengestützte Luftverteidigung 33, die sich derzeit in der vierten Woche befindet. Rund 120 weitere Rekrutinnen und Rekruten werden derzeit prophylaktisch mit Antibiotika behandelt, so die Armee. Neben der medizinischen Betreuung werde bei Bedarf auch psychologische Unterstützung angeboten. Die Rekruten werden zudem nicht in den Wochenendurlaub entlassen, «um mögliche weitere Ansteckungen einzugrenzen».

Rund 60 Fälle schwerer bakterieller Meningitis (Hirnhautentzündung) treten in der Schweiz jährlich auf, schreibt die Armee. Dabei werden die Krankheit «meist von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion übertragen, insbesondere bei engem Kontakt». (sig)

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