Die drei Mehrfamilienhäuser «Dryyerli» auf der Melchsee-Frutt sind mit dem Label «Schweizer Holz» ausgezeichnet worden. Die drei Neubauten der Melchsee-Frutt Immobilien AG mit insgesamt 42 Wohnungen befänden sich laut einer Mitteilung von Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz auf rund 2000 Metern über Meer. Das sei eine anspruchsvolle Lage für ein Bauprojekt dieser Grössenordnung. Trotz der alpinen Bedingungen und der exponierten Lage habe der Holzbau termingerecht realisiert werden können. Einen entscheidenden Beitrag dazu habe die Holzbautechnik Burch AG aus Sarnen geleistet.

Für das Projekt «Dryyerli» wurden laut Lignum insgesamt 731,4 Kubikmeter gelabeltes Schweizer Holz eingesetzt. Die Zahl mache den nachhaltigen Rohstoff Holz greifbar: Diese Menge wachse im Schweizer Wald in nur 35,5 Minuten wieder nach. Darüber hinaus leiste das verbaute Holz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Insgesamt seien darin 537 Tonnen CO₂ langfristig gebunden. Dies entspreche etwa den jährlichen CO₂-Emissionen von über 106 in der Schweiz lebenden Personen.

Engagement für regionale Ressourcen gewürdigt
Das Label «Schweizer Holz» werde an Bauprojekte vergeben, bei denen mindestens 80 Prozent des verwendeten Holzes aus der Schweiz stammen. Mit dieser Auszeichnung werde das Engagement der Bauherrschaft gewürdigt, auf regionale Ressourcen zu setzen und damit Arbeitsplätze zu sichern, die Ausbildung junger Fachkräfte zu fördern sowie Transportwege und graue Energie zu reduzieren.

Alex Bennet, Geschäftsführer der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, übergab der Bauherrschaft das Label. Verschiedene Projektbeteiligte waren ebenfalls anwesend. Die Auszeichnung nahmen stellvertretend Markus Ettlin, Michael Rohrer und Markus Durrer von der Bauherrschaft entgegen. (zvg)
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