Lagerdraht

Meitlipfadi Altdorf erlebt abenteuerliche Weltreise

Zwei Wochen lang reiste die Meitlipfadi Stauffacherin Altdorf im Sommerlager durch eine fantasievolle Welt voller Piraten, Meerjungfrauen und Rätsel. Dabei standen auch Teamgeist, Umweltverschmutzung und Recycling im Mittelpunkt.

Mit einem lauten «Juhuiii!» startet die Meitlipfadi Altdorf am Montag, 6. Juli, ins diesjährige Sommerlager. An Bord der MS Nereida beginnt eine vermeintlich gewöhnliche Kreuzfahrt. Doch schon nach den ersten Tagen wird klar: Diese Reise ist alles andere als gewöhnlich.

Die Weltreise führt die Passagierinnen nach Italien, Thailand und Australien. Im Kolosseum stellen sie sich mutig den Gladiatorinnenkämpfen, in Thailand warten ein Casinoabend und ein Rettungskurs auf sie, während in Australien Kängurusprünge, Wanderungen und weitere spannende Aktivitäten auf dem Programm stehen. Unterwegs sorgen ein Stromausfall, eine gestohlene Stadtkarte und sogar Piraten für unerwartete Wendungen, die nur dank Teamgeist und cleveren Ideen gemeistert werden können.

Der Aufgang ins Kreuzfahrtschiff.
Bild: zvg

Plötzlich nimmt die Geschichte eine überraschende Wende: Eine geheimnisvolle Karte enthüllt, dass die MS Nereida in Wirklichkeit ein Schmuggelschiff ist. Gemeinsam macht sich die Meitlipfadi auf die Suche nach der verschwundenen Schmugglerware, löst Rätsel, meistert Herausforderungen und wächst als Gemeinschaft immer enger zusammen. Auf der Reise ist die Meitlipfadi mit Themen wie Umweltverschmutzung, Recycling und Mikroplastik konfrontiert worden und hat sich intensiv damit auseinandergesetzt.

Meerjungfrauen und Walmäuler

Kaum scheint das Geheimnis gelüftet, beginnt bereits das nächste Abenteuer. Nach dem Besuchssonntag führt eine geheimnisvolle Meerjungfrau die Gruppen auf eine neue Spur. Auf der Suche nach ihrer Sirene, die mehrere Tage andauerte, werden die Teilnehmerinnen selbst zu Meerjungfrauen. Sie lernen neue Fähigkeiten und erfahren Spannendes über den Pfadigründer BiPi. Als eine Meerjungfrau schliesslich an einem Morgen in einem Netz gefangen entdeckt wird, ist schnell klar: Die Verschmutzung der Meere bedroht auch die Unterwasserwelt.

Gemeinsam befreit die Meitlipfadi Altdorf einen Teil des Meeres vom Abfall und hilft der Meerjungfrau. Fast alle Meeresteile waren vom Abfall befreit. Doch damit das Ziel erreicht werden konnte, musste die Gefahrenzone auch noch gesäubert werden. Es wurde plötzlich ganz dunkel. Schnell war klar: Die Meitipfadi ist in einem Mund von einem Wal gefangen. Denn diese sind momentan auf der Durchreise in der Gefahrenzone. Aus dem Mund kommen sie nicht mehr raus, also schwimmen sie durch den Verdauungstrakt des Wales. Dabei konnten sie viel über die Verdauung lernen. Doch im Magen angekommen, wurde das Meerjungfrauenfloss weggeätzt. Von nun an waren sie wieder normale Menschen mit zwei Beinen.

Die zwei wundervollen Lagerwochen gingen mit sehr vielen Abenteuern und Erlebnissen, die in Erinnerung bleiben, zu Ende. (zvg)

Der Tag neigt sich bei einer gemütlichen Abendstimmung dem Ende zu.
Bild: zvg
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