Im Kanton Luzern kam es zwischen Mittwochnachmittag und dem frühen Donnerstagmorgen zu einer Reihe von Verkehrsunfällen, die teilweise Verletzte und erhebliche Sachschäden forderten.

Die Unfallserie begann am Mittwochnachmittag kurz vor 14 Uhr in Buttisholz auf der Staltesagi, wo zwei Autos aus ungeklärten Gründen in eine Auffahrkollision verwickelt wurden und danach gegen eine Leitplanke prallten. Dabei verletzte sich eine Fahrerin so schwer, dass sie vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden musste. Der Sachschaden beträgt rund 25'000 Franken.


Nur wenig später, gegen 15.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A14 bei Ebikon in Fahrtrichtung Zug ein ähnlicher Vorfall: Ein Autofahrer bemerkte das Stauende zu spät und krachte ins Heck des vorderen Wagens, was zu zwei Leichtverletzten, einem Sachschaden von ebenfalls rund 25'000 Franken und einer rund anderthalbstündigen Verkehrsbehinderung führte.

Am späten Mittwochabend, gegen 23.00 Uhr, kam es in der Stadt Luzern auf der Haldenstrasse zu einem weiteren Auffahrunfall. Ein 25-jähriger Motorradfahrer bremste ab, um einem Fussgänger den Vortritt zu lassen, woraufhin eine gleichaltrige Autofahrerin auf das Motorrad auffuhr und dieses zum Sturz brachte. Sowohl der Lenker als auch sein Mitfahrer erlitten Verletzungen. Die Polizei stellte nachträglich fest, dass keiner der beiden Beteiligten dieses Unfalls einen gültigen Führerschein besass.
Nur 50 Minuten später, kurz vor Mitternacht, kam in Kriens ein Autofahrer beim Abbiegen von der Horwerstrasse in die Brunnmattstrasse von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Zaun. Verletzt wurde niemand, die Unfallursache wird noch untersucht.

Die Unfallserie endete am frühen Donnerstagmorgen gegen 03:50 Uhr in Willisau mit einem Selbstunfall eines stark alkoholisierten 38-jährigen Autofahrers, der gegen ein Verkehrssignal fuhr, dabei zwar unverletzt blieb, aber aufgrund eines gemessenen Atemalkoholwerts von 1,92 Promille seinen Führerausweis noch vor Ort abgeben musste. (luz)



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