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Stadt Zug

Mehr Container für die Schule Kirchmatt

Die Schule Kirchmatt hat schon lange nicht mehr genügend Platz für alle Schülerinnen und Schüler. Nun wurde ein Baugesuch für ein weiteres Klassenzimmer in Containern eingereicht.

Der Pavillon der Primarschule Kirchmatt soll erweitert werden. Laut dem Baugesuch, das im April eingereicht wurde, entstehen durch mehrere neue Container ein Klassenzimmer und ein grosses Gruppenzimmer sowie Sanitäranlagen. Zum Baugesuch sind keine Beschwerden eingegangen, wie die Stadt auf Anfrage mitteilte. Der Baubeginn ist für Juli angesetzt, im August nach den Sommerferien sollte der Pavillon für die neuen Schülerinnen und Schüler bereit sein. Die neuen Container werden gemäss Baugesuch eine Viertelmillion Franken kosten.

Im zweistöckigen Pavillon befinden sich schon jetzt sechs Klassenzimmer. Wie unsere Zeitung bereits mehrfach berichtete, bietet das Schulhaus Kirchmatt zu wenig Platz für alle Schülerinnen und Schüler. Weil der Pavillon das Problem nur kurzfristig löst, ist ein Erweiterungsbau der Schule Kirchmatt mit einem gleichzeitigen Neubau der benachbarten heilpädagogischen Schule Maria Opferung geplant . Die beiden Schulen nutzen schon länger Synergien.

Weil im eigenen Schulhaus zu wenig Platz ist, nutzt die Schule Kirchmatt Räumlichkeiten der Heilpädagogischen Schule Maria Opferung.
Bild: Matthias Jurt
(Zug, 10. 10. 2024)

Die Planung des 31 Millionen teuren Neubaus stand letztes Jahr auf der Kippe , weil der Kanton unerwartet keine Investition beisteuert. Dieser Entscheid fiel aufgrund des neuen Gesetzes über Leistungen für Menschen mit Behinderung und Betreuungsbedarf (LBBG). Dieses soll Menschen mit Unterstützungsbedarf ins Zentrum stellen und mehr ambulante Angebote ermöglichen. Jetzt plant der Kanton, sich über die Abschreibungsdauer von 33 Jahren mit jeweils dreijährigen Leistungsverträgen an den Baukosten zu beteiligen.

Obwohl die Stadt nun also die Investitionskosten vorauszahlen muss, hat der Gemeinderat dem Projektierungskredit zugestimmt. Der Stadtrat verhandelt nun noch weiter mit dem Kanton, um die Abschreibungsdauer zu verkürzen oder die Leistungsverträge zu verlängern. (lut)

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