Abstimmungsvorlage

Meggen will sein Zentrum aufhübschen

An der Luzernerstrasse sollen neue Gebäude, ein Park und eine Einstellhalle entstehen. Am 24. November entscheidet das Stimmvolk über einen dafür nötigen 6,6-Millionen-Franken-Kredit.
Beim Schul- und Sportzentrum Hofmatt (rechts von der Luzernerstrasse) soll eine Überbauung entstehen.
Bild: zvg

Es soll sich einiges in den kommenden Jahren an der Luzernerstrasse in Meggen einiges verändern. Das Entwicklungsgebiet soll in «ein neues, belebtes und zentrumsnahes Wohnquartier mit Gewerbenutzung» umgewandelt werden, wie der Megger Gemeinderat in der Abstimmungsbotschaft schreibt.

Bei der Abstimmung vom 24. November beantragt der Gemeinderat nun einen Sonderkredit von 6,6 Millionen Franken. Damit sollen Planungsarbeiten und die Umsetzung des Projekts finanziert werden. Im November des letzten Jahres hatte die Bevölkerung an der Urne bereits den entsprechenden Bebauungsplan zur Luzernerstrasse gutgeheissen.

Park und mehrere Neubauten geplant

Geplant ist Folgendes: Entlang der Luzernerstrasse sollen sechs Hochbauten entstehen. Fünf davon werden als Doppelhäuser geplant. Hinzu kommen eine Einstellhalle sowie eine öffentliche Parkanlage. Bei zwei der Doppelhäuser ist die Gemeinde Meggen Grundeigentümerin.

Im Doppelhaus an der Luzernerstrasse 30/32 will die Gemeinde vorwiegend Wohnraum erstellen lassen. Im zweiten Doppelhaus sieht die Gemeinde eine öffentliche Nutzung vor: So könnten an der Luzernerstrasse 14b die Schul- und die Gemeindebibliothek zusammengelegt werden, was dereinst «zu einem niederschwellig zugänglichen Treffpunkt im Dorf» führen könnte, wie der Gemeinderat in seiner Abstimmungsbotschaft schreibt.

Platz für Tagesstrukturen

An der Luzernerstrasse 14a hingegen sollen künftig die schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen unterkommen. «Mit einer Zentralisierung können die provisorischen Standorte aufgelöst und die Betriebsabläufe optimiert werden», heisst es in der Botschaft. Der Gemeinderat geht in seiner «vorsichtigen Prognose» davon aus, dass dereinst das ganze Gebäude dafür genutzt wird. So rechnet man mit einem Bedarf von 230 Plätzen bis ins Jahr 2030.

Der Park, der in der Mitte der Überbauung erstellt würde, soll auch als Zugang zwischen der Schul- und Sportanlage Hofmatt und der Luzernerstrasse dienen. Gleichzeitig würden die Gebäude mit Fusswegen verbunden. Unter den Doppelhäusern an der Westseite der Überbauung soll zudem eine Einstellhalle mit 109 Parkplätzen entstehen. Der Gemeinde sollen dereinst 48 Plätze gehören. Über die restlichen Plätze verfügen die beiden privaten Grundeigentümer.

Die Planung der beiden Doppelhäuser und der Umgebung dürfte gemäss Gemeinde rund 2,6 Millionen Franken kosten. Für den Anteil der Gemeinde an der gemeinsamen Einstellhalle werden derzeit 4 Millionen Franken veranschlagt.

Kommentare (0)