Ersatzneubau

In Meggen spielt bald die «Wassermusik»: So soll das neue Hallenbad aussehen

Das Siegerprojekt  für das neue Hallenbad wurde einstimmig gewählt. Die Bevölkerung soll 2028 darüber abstimmen können.

Das Hallenbad sowie die Turnhalle und Aussensportgarderoben bei der Schule Hofmatt in der Gemeinde Meggen sollen ersetzt werden. Nach einer «umfassenden Machbarkeitsstudie» hatte der Megger Gemeinderat entschieden, dass das Hallenbad aus dem Jahr 1973 durch einen Neubau ersetzt werden soll – und nun ist klar, wie die neue Schwimmhalle aussehen soll.

Das Siegerprojekt ging aus einem öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerb hervor, für den sich 72 Architekturbüros beworben hatten. Aus den Bewerbungen hatte eine Jury zuerst acht Büros ausgewählt, die danach ihre Projekte anonym einreichten. Der Vorschlag des Planungsteams Schmid Schärer Architekten aus Zürich, August und Margrith Künzel Landschaftsarchitekten aus Binningen und Seforb aus Uster machte das Rennen, teilt die Gemeinde Meggen mit. Und zwar deutlich: Das Projekt mit dem Namen «Wassermusik» hatte die Jury einstimmig gewählt.

Schwimmhalle wird effizient genutzt

Geplant ist ein 25-Meter-Becken mit vier Schwimmbahnen. Dieses soll in erster Linie dem Unterricht dienen. Ausserhalb der Unterrichtszeiten soll die Wasserfläche der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Für die «optimale und effiziente Nutzung» werde eine doppelte Kapazität der Garderoben geplant. Auch eine Einfachturnhalle sowie Aussensportgarderoben sind vorgesehen.

Das Projekt füge sich «in seiner Grösse und Anordnung gut in die bestehende Schulanlage ein», so die Gemeinde. Auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit konnte das Planungsteam die Jury überzeugen, so erhielt «Wassermusik» die beste Beurteilung aller Projekte. Der unterirdische Teil des Gebäudes ist so geplant, dass «nur wenig zusätzlicher Aushub nötig ist», damit das Gebäude in die Baugrube passt. Die Tragstruktur des Hallenbads soll aus Holz bestehen, abgesehen von den Fluchttreppenhäusern. Die Aussenhülle würde «weitgehend mit Photovoltaikelementen ausgestattet».

Auch die Aussengestaltung habe überzeugt: Geplant sind weniger versiegelte Flächen und zusätzliche Bäume an der Südseite. Hitze würde so gemindert und die Biodiversität gesteigert. Freiräume von Schul- und Sportanlage sollen miteinander verbunden werden. Geplant ist zudem eine Verbindung zur Überbauung an der Luzernerstrasse.

Nun werde der Entwurf zu einem Vorprojekt entwickelt. Ziel ist es, dass die Megger Stimmbevölkerung Ende 2028 über das Projekt an der Urne befinden kann.

Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge werden vom 10. bis 16. Dezember 2026 im Gemeindehaus Meggen ausgestellt. Die Vernissage findet am 10. Dezember um 17 Uhr statt.

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