Den diesjährigen Urner Medienpreis von 2000 Franken erhält Martina Tresch-Regli, wohnhaft in Göschenen, für eine journalistische Darstellungsform, «die zu den schwierigsten des Fachs» gehört, schreibt die Genossenschaft Pro Journalismus Uri. Othmar Kempf, Präsident der Jury der Genossenschaft Pro Journalismus Uri, erklärt in der Mitteilung dazu: «Als Heimweh-Urner, als Leser von Zeitungsberichten über den Kanton Uri, als Nutzer von Social-Media-Plattformen und berufsbedingt als Konsument elektronischer Medien bin ich über den Fall Kopp ziemlich gut informiert. Über den Menschen und den Berufsmann Kopp habe ich aber viel Neues und Interessantes erfahren.» Die Interviewerin verstehe das journalistische Handwerk.
Bei der Jury der Genossenschaft Pro Journalismus Uri zur Vergabe des Urner Medienpreises waren 18 Beiträge eingereicht worden. Für die Vergabe des Urner Medienförderpreises 2021 war kein Gesuch gestellt worden.
Erneut keine öffentliche Preisvergabe
Wegen der Coronasituation hat sich der Verwaltungsrat der Genossenschaft Pro Journalismus Uri erneut entschieden, auf eine öffentliche Verleihung des Medienpreises zu verzichten. «Leider erhält die Preisverleihung damit nicht die verdiente breite Aufmerksamkeit», betont Hermann Näf, Präsident der Genossenschaft Pro Journalismus Uri, «der Urner Medienpreis ist aber nichtsdestotrotz eine Auszeichnung für eine exzellente journalistische Arbeit mit Qualität für das Publikum.»
Verwaltungsrat und Jury der Genossenschaft Pro Journalismus Uri hoffen, die Aussicht auf einen Urner Medienpreis 2022 motiviere die Medienschaffenden bei ihrer weiteren journalistischen Arbeit. Begrüssenswert ist, wenn vermehrt Beiträge eingereicht werden, die sich vertieft mit gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlich Fragen des Kantons Uri auseinandersetzen. (jb)

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