Marathon

Schweizer Rollstuhlsportler triumphieren in New York

Marcel Hug und Catherine Debrunner haben den New York City Marathon gewonnen. Damit krönten sie eine herausragende Saison.

Die Luzerner Marcel Hug und Catherine Debrunner setzten mit ihren Siegen in New York den Schlusspunkt unter eine äusserst erfolgreiche Marathon-Saison: Die Abbott World Marathon Majors, eine Serie von sieben prestigeträchtigen Rennen, umfassen Tokyo, Boston, London, Sydney, Berlin, Chicago und New York.

Der Luzerner Marcel Hug gewann 2026 alle Rennen, an denen er teilnahm: Tokyo, Boston, London, Berlin, Chicago und New York. In New York siegte er in 1:28:14, nur 1,13 Sekunden vor dem US-Amerikaner Daniel Romanchuk. Dies war bereits sein achter Sieg in New York. Besonders beeindruckend war sein Auftritt in Chicago, wo er mit 1:21:34 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte, wie die Schweizer Paraplegiker Vereinigung in einer Medienmitteilung schreibt. Mit 165 Punkten habe Hug schon vor dem letzten Rennen als Gesamtsieger festgestanden.

Catherine Debrunner sei ebenfalls als Führende der Gesamtwertung nach New York gereist – und gewann dort in 1:40:02, mehr als acht Minuten vor Tatyana McFadden aus den USA. Die Luzernerin siegte 2026 in Tokyo, London, Berlin und Chicago, während sie in Boston Zweite wurde. In Chicago habe Debrunner mit 1:33:16 Stunden einen neuen Weltrekord aufgestellt, wie es weiter heisst. Vor dem New Yorker Rennen führte sie die Wertung mit 140 Punkten an.

Schär gewinnt in Sydney

Auch die Luzernerin Manuela Schär blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück: Sie gewann den Sydney Marathon in 1:42:04 Stunden und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf, teilt die Schweizer Paraplegiker Vereinigung weiter mit. In Berlin wurde die Luzernerin Zweite, in Chicago und London Dritte. Ein weiterer Sieg gelang ihr in Kapstadt, das ab 2027 Teil der Serie sein werde. (stg)

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