
Am Dienstag teilte Manor mit, dass die Warenhäuser in Delémont, Wohlen und Sargans geschlossen werden – und gleichzeitig in den kommenden drei Jahren 200 Millionen Franken in die grossen, frequenzstarken Standorte investiert werden. In Basel, Lausanne, Vevey, Lugano und Genf wurden bereits Filialen umgebaut, noch in diesem Jahr folgen drei Filialen in der Zentralschweiz: jene im Manor-Warenhaus in der Luzerner Altstadt sowie die Filialen im Emmen Center und im Seedamm-Center in Pfäffikon SZ.
Ab Mai wird in Emmen und in Luzern umgebaut
Konkret werden in Emmen und Luzern die Fashion-Abteilungen erneuert. «Dazu gibt es Anpassungen bei den Brands in diesen Abteilungen», heisst es bei der Manor-Medienabteilung auf Anfrage. Weitere Details zu diesen Neuerungen in Emmen und Luzern gab es nicht. In der Medienmitteilung ist allgemein von «inspirierenden und innovativen Einkaufserlebnissen in allen Manor-Warenhäusern und einer klaren Standortstrategie für nachhaltiges Wachstum» die Rede. Zeitlich findet der Umbau in Emmen und in Luzern in den Monaten Mai und Juni statt. Beide Warenhäuser bleiben normal geöffnet. Wie viel Geld in die Modernisierung in Emmen und Luzern investiert wird, gibt Manor nicht bekannt.
Beim Gastroangebot in den Manor-Restaurants im Warenhaus Luzern und im Emmen Center sind keine Änderungen geplant. Aus dem Lebensmittelverkauf hat sich Manor im Emmen Center kürzlich zurückgezogen, am Samstag, 21. Februar, war der letzte Verkaufstag im Manor Food Emmen Center. Am 3. September wird Coop hier einen «Megastore» mit Hausbäckerei, Chäshüsli und bedienter Fischtheke eröffnen.



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.