Vorstoss

Malters soll eine Schnellbuslinie zum Seetalplatz erhalten

Die neue kantonale Verwaltung soll besser erreichbar sein, findet die Malterser Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin Sibylle Boos-Braun (FDP).
Blick von Malters in Richtung Luzern/Emmenbrücke.
Bild: Manuela Jans-Koch (26. 2. 2026)

Im Herbst eröffnet der Kanton Luzern sein neues Verwaltungsgebäude am Seetalplatz in Emmenbrücke. Vor diesem Hintergrund fordert die FDP, dass der Regierungsrat eine Schnellbuslinie zwischen Malters und dem Seetalplatz prüft. Sibylle Boos-Braun, Kantonsrätin und Malterser Gemeindepräsidentin, hat ein entsprechendes Postulat eingereicht. «Zahlreiche Mitarbeitende sowie Kunden der kantonalen Verwaltung werden künftig den Seetalplatz als Ziel haben», heisst es darin. Da es dort nur wenige Parkplätze geben wird, brauche es attraktive ÖV-Verbindungen.

Die Buslinie würde auch die Regionen Entlebuch und Willisau mit dem Seetalplatz verbinden. «Reisende gelangen mit der Bahn nach Malters und steigen dort auf eine direkte Schnellbuslinie zum Seetalplatz um», skizziert die FDP das Szenario. «Dadurch kann auf den Umweg über den Bahnhof Luzern verzichtet werden.» Dies würde die Reisezeit verkürzen, die Umsteigevorgänge verringern und den Bahnhof entlasten.

Zwar gebe es bereits eine Verbindung von Malters zum Seetalplatz ohne Umweg über den Bahnhof Luzern. Für diese müsse man aber in Luzern-Littau umsteigen. «Da nicht jeder Zug in Littau hält und der Bus zudem zahlreiche Zwischenhalte bedient, ist diese Verbindung für Reisende wenig attraktiv.» (std)

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