Wirtschaft, Arbeit, Soziales (WAS)

Luzerner SP fordert vollständige Offenlegung der Untersuchung zum WAS

Geht es nach der SP, soll die Regierung den vollständigen Untersuchungsbericht zum Versicherungszentrum WAS publizieren. Die Partei will auch die Ergebnisse der Finanzkontrolle öffentlich machen.
Das Sozialversicherungszentrum Wirtschaft, Arbeit, Soziales (WAS) befindet sich auf dem Areal Eichhof West in Kriens.
Bild: Boris Bürgisser (8. 6. 2026)

Die am Montag vom Gesundheits- und Sozialdepartement veröffentlichte Zusammenfassung des Untersuchungsberichts zum Sozialversicherungszentrum Wirtschaft, Arbeit, Soziales (WAS) reicht der SP des Kantons Luzern nicht. Sie verlangt die vollständige Offenlegung der Untersuchung, die Professorin Isabelle Häner vorgenommen hat. Das schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Die SP will aber auch wissen, zu welchen Ergebnissen die Finanzkontrolle gekommen ist, als sie die Arbeitsweise und die Entschädigungen im WAS-Verwaltungsrat untersucht hat. Dieser Bericht ist bis jetzt vollkommen unter Verschluss; ein Gesuch unserer Zeitung um Offenlegung aufgrund des Öffentlichkeitsprinzips wurde abgelehnt.

«Zentrale Fragen bleiben offen»

Laut SP bleiben nach der Veröffentlichung des zusammengefassten Untersuchungsberichts und einer Übersicht der von der Regierung geplanten Massnahmen «zentrale Fragen offen: Welche Erkenntnisse enthält der vollständige Bericht, und weshalb bleiben sie unter Verschluss?»

Für die SP reicht eine Zusammenfassung «in einem Fall dieser Tragweite nicht aus». Die Regierung könne nicht dem WAS-Verwaltungsrat mangelnde Transparenz vorwerfen, wenn sie selbst keine schaffen wolle. (nus)

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