Das VBL-Depot an der Tribschenstrasse befindet sich an bester Lage: Wenige hundert Meter von Bahnhof und See entfernt. Würden dort Wohnungen gebaut, wären diese wohl hoch begehrt. Die Parteien GLP, Mitte, FDP und SVP befürchten, dass es mittelfristig zu Nutzungskonflikten kommen könnte: Die Stadt könnte versucht sein, das attraktive Areal im Tribschen für Wohnzwecke vorzusehen und die VBL an den Stadtrand zu verdrängen. Die Bürgerlichen im Stadtparlament wollen solche Tendenzen frühzeitig unterbinden, wie sie in einem Postulat schreiben. Der Stadtrat solle prüfen, welche Areale und Landreserven für die Sicherstellung zentraler Infrastruktur benötigt werden. Neben ÖV-Infrastruktur betrifft dies beispielsweise auch die Energieversorgung – so ist auch die EWL an zentralen Standorten in der Stadt ansässig.
Die Stadt solle zusammen mit diesen Unternehmen deren langfristigen Flächenbedarf abklären, fordert das Postulat. Areale, die für die öffentliche Grundversorgung notwendig sind, sollen langfristig gesichert werden. Und im Gegensatz zu anderen städtischen Arealen, die in der Regel im Baurecht an Dritte abgegeben werden, sollen diese strategisch wichtigen Grundstücke von einer öffentlichen Ausschreibung befreit sein. (rk)

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