Stadt Luzern

Der Schwanenplatz soll grüner werden

Die Stadtluzerner SP/Juso-Fraktion hat einen entsprechenden Vorstoss eingereicht. Es ist nicht der erste Anlauf für eine Aufwertung.
Touristinnen und Touristen am Schwanenplatz.
Bild: Patrick Hürlimann (Luzern, 14. 4. 2026)

Der Luzerner Stadtrat soll prüfen, ob und wie der Schwanenplatz aufgewertet werden kann. Das fordert die SP/Juso-Fraktion mit einem Postulat. Ihr schweben insbesondere «Massnahmen wie Entsiegelung sowie die Schaffung von Grünflächen, Bäumen, Sitzgelegenheiten und einer verbesserten Aufenthaltsqualität» vor, wie im Vorstoss aufgeführt wird.

Seit der Einführung der Anhaltegebühr von 100 Franken für Reisecars im Frühling 2025 habe deren Zahl auf dem Schwanenplatz deutlich abgenommen. «Dadurch präsentiert sich der Schwanenplatz heute oft als weitgehend leerer und versiegelter Betonplatz mit geringer Aufenthaltsqualität», schreibt die SP/Juso-Fraktion im Postulat. «Diese neue Ausgangslage bietet der Stadt Luzern die Chance, den Schwanenplatz neu zu denken.» Dieser soll «nicht primär als leerer Verkehrsraum wahrgenommen werden, sondern als repräsentativer und einladender öffentlicher Ort». Ob der Platz für Cars gesperrt werden soll, lässt der Vorstoss offen.

Carfreier Platz scheiterte 2024

Ein carfreier Schwanenplatz wurde hingegen mit einem Bevölkerungsantrag aus dem Jahr 2024 gefordert. Dieser stammte ebenfalls aus dem Umfeld der Juso. Der Grosse Stadtrat überwies den Vorstoss auf Antrag des Stadtrats damals teilweise. Demnach soll die Aufwertung des Schwanenplatzes erst umgesetzt werden, wenn eine andere, langfristige Lösung für die Carparkierung vorliegt. Inzwischen hätten sich durch die Einführung der Anhaltegebühr die Bedingungen jedoch geändert, argumentieren SP und Juso nun im aktuellen Postulat. (std)

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