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Ein Dutzend Unfälle

Schneechaos und Alkohol: Unfallserie am Wochenende im Kanton Luzern

Im Kanton Luzern kam es zu diversen Unfällen. Es handelt sich dabei vorwiegend um Selbstunfälle. Auch Alkoholeinfluss sowie fehlende Winterreifen spielten eine Rolle.

Das vergangene Wochenende war im Kanton Luzern geprägt von zahlreichen wetterbedingten Unfällen sowie mehreren Fällen von Alkohol am Steuer, was zu hohen Sachschäden und mehreren Führerausweisentzügen führte. Insgesamt zwölf Verkehrsunfälle zählt die Luzerner Polizei am Montag in einer Meldung. Im Folgenden drei ausgewählte Fälle.

Überschlag auf der A14 bei Buchrain: In den frühen Morgenstunden am Sonntag verlor ein erst 20-jähriger, alkoholisierter Lenker mit 1,1 Promille intus auf der Autobahn Richtung Zug die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto überschlug sich komplett und blieb auf dem Dach liegen. Der junge Mann blieb wie durch ein Wunder unverletzt, musste jedoch seinen Führerausweis sofort abgeben.

Ein junger Mann musste nach seinem Selbstunfall auf der A14 seinen Führerschein abgeben.
Bild: Luzerner Polizei

Aufprall gegen Brückenpfeiler in Malters: Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Malters ein folgenschwerer Selbstunfall. Ein 67-jähriger Autofahrer prallte aus ungeklärten Gründen frontal gegen einen Brückenpfeiler. Während der Lenker unverletzt blieb, entstand ein massiver Sachschaden von rund 60'000 Franken. Auch ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle entzogen.

Ein 67-Jähriger prallte am Sonntagnachmittag in Malters frontal gegen einen Brückenpfeiler.
Bild: Luzerner Polizei

Mit Sommerreifen im Schnee auf der A2 bei Dagmersellen: Trotz schneebedeckter Fahrbahn war ein 29-jähriger Mann aus Italien am Samstagnachmittag auf der Autobahn A2 in Richtung Norden mit Sommerreifen unterwegs. Die unvermeidbare Folge: Das Fahrzeug geriet ins Rutschen, kam von der Strasse ab und krachte gegen eine Böschung. Verletzt wurde niemand. (luz)

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