
Am vergangenen Freitag kam es an der Stadtluzerner Baselstrasse zu einer Schiesserei. Dabei wurde ein 31-jähriger Schweizer lebensbedrohlich verletzt, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Die unbekannte Täterschaft flüchtete offenbar in einem weissen Lieferwagen, der kurze Zeit später in Littau vorgefunden wurde. Laut Polizei läuft die Fahndung nach wie vor. Wie der «Blick» berichtet, sollen die Schüsse im Rahmen eines Überfalls gefallen sein. Auch den mutmasslichen Tatort nennt die Tageszeitung: Es soll sich um den Juwelierladen Goura handeln.
Anscheinend hat ein Augenzeuge zwei Männer gesehen, die in ein Auto gestiegen seien. Einer von ihnen habe am Bauch geblutet. Das Opfer soll ein Mitarbeiter des Geschäfts sein. Die Schwester des 31-Jährigen gibt gegenüber dem «Blick» an, dass sich dieser mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr befinde, aber unter Polizeischutz stehe.
Juwelierladen wurde polizeilich versiegelt
Die Luzerner Polizei nimmt auf Anfrage keine Stellung zum genannten Artikel. Mediensprecher Yanik Probst schreibt: «Weitere Informationen werden derzeit nicht bekannt gegeben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden sowie aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes.» Die Hintergründe zur Schussabgabe seien Teil der laufenden Ermittlungen.

Vor Ort ist zu sehen, dass das Juweliergeschäft im Erdgeschoss polizeilich versiegelt wurde. Im Inneren des dunklen Ladens ist undeutlich ein Loch in der Wand erkennbar, der «Blick» will mehrere «Einschusslöcher» gesehen haben. Direkt auf der anderen Strassenseite ist die Scheibe einer offenbar verwaisten Ladenfläche im Erdgeschoss zersprungen. Auf dem Glas steht «Polizei-Sperrzone». Unklar ist, ob dieses kaputte Glas einen direkten Zusammenhang mit der Schiesserei am Freitag hat.




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