Luzerner Nachleben

Nach 22 Jahren ohne Ruhetag: «Roadhouse» macht Pause

Das beliebte Lokal am Luzerner Bahnhof ist bekanntlich täglich offen. Nun kommt es zu einer grösseren Renovation. Ende Juli macht das Roadhouse für knapp sieben Wochen zu.
Das Lokal neben dem Bahnhof ist bekannt für seine langen Öffnungszeiten.
Bild: © Roadhouse Luzern AG

Das «Roadhouse» ist aus dem Luzerner Nachtleben nicht mehr wegzudenken. Seit 2004 hat das «Roady», wie es vom Partyvolk genannt wird, bis in die frühen Morgenstunden offen. Die langen Öffnungszeiten sind längst ein Markenzeichen: An sieben Tagen pro Woche wird im Lokal beim Bahnhof gefeiert. Nach 22 Jahren ohne Ruhetag schliesst das Roadhouse am 26. Juli erstmals, wie es mitteilt. Zuvor findet am 25. Juli eine «Ustrinkete» statt.

Grund ist ein Umbau. Die Materialisierung des Lokals sei in die Jahre gekommen, weshalb es Zeit sei, sich neu aufzustellen. Ziel sei ein moderner Auftritt und ein stärkerer Wohlfühlcharakter.

Neue Ausrichtung, Charakter soll bleiben

Seit Oktober letzten Jahres führt Patrick Heer das Roadhouse. Im Gespräch mit dieser Zeitung kündigte er bereits an, beim Umbau würde das Team «nicht bloss eine Wand frisch streichen». Seinen Charakter soll das Lokal aber behalten.

Neben dem Mobiliar wird auch beim Programm umgebaut. Das Roadhouse will künftig stärker auf Events setzen, auch sollen an Wochenenden verschiedene Musikstile gleichzeitig laufen. Sogar für Live-Musik könnte es ein Comeback geben, heisst es. Nach sieben Wochen Umbau geht das Roadhouse am 9. September wieder auf – genau 22 Jahre nach seiner Eröffnung. (nsi)

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