Sportanlagen

Stadt Luzern soll schnell zusätzliche Garderoben auf der Allmend schaffen

Die Garderobenkapazitäten für den Breiten- und Vereinssport stossen an ihre Grenzen. Die SP regt daher provisorische Lösungen wie Container an.
Blick auf die Sportfelder im Gebiet Allmend Süd mit dem Pilatus-Tower im Hintergrund.
Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 8. 7. 2026)

Das Problem ist bekannt: Die Garderobenplätze bei der Sportanlage Allmend Süd in Luzern sind knapp. Zudem besteht nur ein Duschbereich, was die geschlechtergetrennte Nutzung erschwert, wie die SP/Juso-Fraktion in einem dringlichen Postulat schreibt. Sie fordert daher, dass die Stadt möglichst schnell zusätzliche Garderobenplätze für den Vereins- und Breitensport schafft; eine mögliche Übergangslösung könnten Container darstellen.

Die letztes Jahr veröffentlichte städtische Sportanlagenstrategie sieht zwar bereits zusätzliche Garderobenplätze vor. «Bis entsprechende Ausbauprojekte geplant, bewilligt und realisiert sind, werden jedoch noch mehrere Jahre vergehen», heisst es im Postulat. «Angesichts der bereits heute bestehenden Überlastung der Garderoben ist es angezeigt, zusätzlich kurzfristig umsetzbare Übergangslösungen vorzusehen.»

Die aktuelle Situation beeinträchtige die Sportvereine. Zwar gebe es weitere Garderoben bei der Leichtathletikanlage, wie die SP/Juso-Fraktion ausführt. Auf diese auszuweichen, sei jedoch wenig praktikabel. «Die zusätzlichen Wege zwischen Spielfeldern und Garderoben sind insbesondere für Kinder- und Jugendteams sowie bei dichtem Spielbetrieb und ungünstigen Witterungsbedingungen unzweckmässig.» (std)

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