
Bei besten Bedingungen haben rund 300 Läuferinnen und Läufer den Stanserhorn-Berglauf in Angriff genommen. Am schnellsten bewältigte Lukas Frei aus Attinghausen die 10,9 Kilometer lange Strecke mit ihren 1416 Höhenmetern, wie das OK in einer Mitteilung schreibt.
Der Berglauf habe auch in seiner 39. Austragung gehalten, was er verspricht: sportliche Höchstleistungen, eine anspruchsvolle Strecke und eine grossartige Stimmung. Am Sonntag, 5. Juli, machten sich vom Stanser Dorfplatz aus rund 300 Läuferinnen, Läufer und Nordic Walker auf den Weg auf den Hausberg. Das Wetter spielte mit und sorgte für ideale Bedingungen.
Frei setzt sich souverän durch
Bei den Männern liess Lukas Frei (Jahrgang 2003) der Konkurrenz keine Chance. Nach 1:10:41 traf er als Erster auf dem Gipfel ein, ganze anderthalb Minuten vor dem zweitplatzierten Thomas Schilter aus Rothenthurm. Rang drei sicherte sich der erst 21-jährige Sven Buholzer aus Schwarzenberg. Als schnellster Nidwaldner klassierte sich Christian Stebler aus Wolfenschiessen auf dem siebten Gesamtrang.
Bei den Frauen war Kathrin Ziegler aus St. Niklausen nicht zu schlagen. In 1:30:51 verwies sie die gesamte Damenkonkurrenz auf die Plätze und lief in der Gesamtwertung auf Rang 46. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Diane Lüthi aus Niederglatt und Céline Arnold aus Beckenried.

Auch beim Nordic Walking gab es einen klaren Sieger: Jesús Riande aus St. Niklausen setzte sich in 1:55:23 an die Spitze. Deutlich enger ging es dahinter zu und her, wo Andy Barmettler aus Ennetmoos und Alex Lütolf aus Nottwil im direkten Duell nur eine einzige Sekunde trennte.
Ein Höhepunkt der besonderen Art
Für einen der eindrücklichsten Momente des Tages sorgte ein sehbehinderter Läufer, der die anspruchsvolle Strecke gemeinsam mit seiner Begleitung bis auf den Gipfel bewältigte. «Ein schönes Zeichen dafür, dass der Stanserhorn-Berglauf weit mehr ist als ein Wettkampf um Bestzeiten», schreibt das OK.
Getragen wurde der Anlass von der guten Stimmung auf dem Trail und dem Applaus der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer. Über 100 freiwillige Helfende sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Die Rückfahrt ins Tal erfolgte für alle bequem mit der offenen Cabrio-Bahn. (zvg)



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.