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Uri

Lorena Christen neu im Vorstand

An der Frühjahrstagung des Urner Gemeindeverbands haben die Mitglieder alle Anträge des Vorstands genehmigt.
An der Frühjahrstagung des Urner Gemeindeverbands in Hospental durfte Präsident Timotheus Abegg 32Vertreter aus allen 19 Urner Gemeinden begrüssen.
Bild: zvg

Der Urner Gemeindeverband hat sich kürzlich in Hospental zu seiner traditionellen Frühjahrstagung getroffen. Verbandspräsident Timotheus Abegg durfte 32 Vertreter aus allen 19 Urner Gemeinden begrüssen.

Wegen des Rücktritts von Peter Baumann, Gemeindepräsident von Andermatt, aus dem Vorstand des Urner Gemeindeverbands per Ende 2025 war an der Frühjahrstagung eine Neuwahl traktandiert. Lorena Christen, Gemeinderätin von Hospental, wurde einstimmig ab sofort für die Amtsdauer bis zum 31. Dezember 2027 als Vertreterin der Region Ursern in den Vorstand gewählt. Es sei ihr wichtig, die Zusammenarbeit unter den Urner Gemeinden nachhaltig zu stärken, gemeinsame Anliegen zu vertreten und praxistaugliche Lösungen mitzugestalten, so Lorena Christen.

Lorena Christen, Gemeinderätin von Hospental, wurde neu in den Vorstand des Urner Gemeindeverbandsgewählt.
Bild: zvg

Per Anfang 2027 wird es im Vorstand des Urner Gemeindeverbands drei weitere Sitze neu zu besetzen geben. Peter Tresch ist per Ende März 2026 aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung als Gemeindepräsident von Göschenen und als Vorstandsmitglied des Urner Gemeindeverbands zurückgetreten. Zudem werden Bruno Gamma, Gemeindepräsident von Schattdorf, und Claudia Gisler-Walker, Gemeindepräsidentin von Bürglen, nach fünf beziehungsweise vier Jahren Vorstandstätigkeit ordentlich zurücktreten. Die Gemeinden aus jenen Regionen, in denen ein Sitz im Vorstand frei wird, werden vom Verband eingeladen, eine Kandidatin oder einen Kandidaten vorzuschlagen. An der Frühjahrstagung wurden auch der Tätigkeitsbericht und die Rechnung 2025 des Urner Gemeindeverbands einstimmig genehmigt.

Austausch zu wichtigen Themen und Projekten

Die Tagungen des Urner Gemeindeverbands sind auch ideale Plattformen für den Informations- und Meinungsaustausch zwischen den Gemeinden und Vertretern des Kantons. Finanzdirektor Urs Janett stellte das vom Landrat geforderte Finanzstrukturprojekt vor. Dieses schafft die Rahmenbedingungen, damit Kanton und Gemeinden ihre Aufgaben effizient, bürgerorientiert und zukunftsfähig erfüllen können. In einem ersten Schritt führt der externe Projektleiter Roland Fischer von der Hochschule Luzern eine Umfrage unter allen Gemeinden und allen Departementen der kantonalen Verwaltung durch.

Baudirektor Hermann Epp erläuterte zusammen mit Urs Mock von der Sicherheitsdirektion, wie eine Arbeitsgruppe für Strassensperrungen bei Elementarereignissen eine klare Regelung der Zuständigkeiten und der Finanzierung zwischen dem Kanton und den Gemeinden erarbeitet. Weiter wurden die Gemeindevertreter über den Stand und das weitere Vorgehen zum Projekt E-Government Uri und zu den neuen touristischen Signalisationstafeln für die Gemeinden informiert.

Timotheus Abegg, Präsident des Urner Gemeindeverbands, dankte den Gemeinden und ihren Vertretern für ihr Engagement. Die aktive Mitarbeit der Gemeinden sei eine zentrale Voraussetzung für eine effiziente und konsequent kommunal ausgerichtete Arbeit. «Damit stärken wird die Position der Gemeinden und ermöglichen es, unsere Interessen frühzeitig und fundiert in die Planungsprozesse des Kantons einzubringen.» (zvg/unp)

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