
(6. 2. 2026)
Was ist das Lichtfestival auf der Rigi?
Das 1. Lichtfestival auf der Rigi ist ein neues Winterformat, das Kunst, Natur und Tourismus miteinander verbinden soll. Es ist am Freitagabend gestartet und dauert bis zum 27. Februar. Das Lichtkunst-Erlebnis steht für einen ruhigen, entschleunigten Wintergenuss – ohne Beschallung und mit Rücksicht auf Natur und Umgebung. Ziel ist es, den Berg in den Abendstunden in eine begehbare Lichterlandschaft zu verwandeln, ähnlich dem Lichtfestival Lilu in Luzern. Künstlerinnen und Künstler interpretieren die Rigi dabei auf unterschiedliche Weise – mal ruhig und poetisch, mal abstrakt und überraschend.
Wo befinden sich die Installationen?
Die Installationen verteilen sich auf einem 1,5 Kilometer langen Weg zwischen der Felsenkapelle St. Michael auf Rigi Kaltbad bis zur Alpkäserei Rigi First. In Szene gesetzt werden etwa die Bahnstation Kaltbad, die Oblichter des Mineralbades, die Felsenkapelle, die Kirche, eine Felswand oder die Alpkäserei First. Zusätzlich gibt es auch eine Lichtinstallation beim Pavillon in Weggis. Die Bäume entlang des Sees werden ebenfalls speziell beleuchtet.

Wann können die Installationen besucht werden?
Das Lichtfestival ist täglich von 17.45 bis 20.15 Uhr geöffnet. Insgesamt werden auf dem Berg elf Lichtinstallationen präsentiert.
Wie komme ich zum Lichtfestival und muss ich Eintritt bezahlen?
Die Lichtinstallationen sind kostenlos und öffentlich zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Für die An- und Abreise mit den Rigibahnen gibt es eine Spezialtageskarte für 30 Franken, die ab 15.45 Uhr für Hin- und Rückfahrt ab Goldau, Vitznau oder Weggis gültig ist. GA, Tageskarte und die Abos sind auf allen Kursen der Rigibahnen gültig.
Welche Künstler sind beteiligt?
Insgesamt sind sechs nationale Künstlerinnen und Künstler beteiligt, die – anders als beim Lilu – teilweise auch gemeinsam an den Installationen gearbeitet haben. «Beim Lichtfestival Rigi stehen weniger einzelne Künstlernamen im Vordergrund als ein gemeinsames künstlerisches Konzept», umschreibt Festivalleiter Thomas Fritschi den Ansatz. Einzelne Motive sind aus dem Lilu-Konzept bekannt, andere wurden neu entwickelt oder standortspezifisch angepasst. «Dadurch entsteht kein Nebeneinander einzelner Kunstwerke, sondern ein zusammenhängendes Gesamtkunstwerk, das sich entlang des Weges entfaltet», sagt Fritschi.
Gibt es auch kulinarische Leckerbissen?
Ja. Auf der Rigi stehen während des Lichtfestivals verschiedene Restaurants und Gastrobetriebe offen, unter anderem das Hotel Rigi Kaltbad, das Hotel Restaurant Alpina, das Chalet Schild sowie die Alpkäserei und die Bärenstube auf Rigi First. Das Angebot variiert von warmen Getränken und Suppen bis hin zu Fondue-Angeboten an ausgewählten Tagen.
Warum engagieren sich die Rigibahnen und die Rigi Plus AG beim Lichtfestival?
«Für die Tourismusbetriebe auf der Rigi ist das Lichtfestival Teil einer langfristigen Strategie», sagt Ivan Steiner, Mitglied des OK Lichtfestival Rigi und Marketingleiter bei den Rigibahnen. Ziel sei es, die Monate zwischen November und April auf der Rigi fürs Publikum attraktiver zu gestalten und die Gästezahlen besser über das ganze Jahr zu verteilen. Steiner: «Der letzte Winter hat mit sehr guten Schneeverhältnissen überzeugt, dieses Jahr ist das anders. Genau deshalb beschäftigen wir uns intensiv damit, wie wir den Winter auf der Rigi unabhängiger vom Schnee und langfristig tragfähig gestalten können.»
Welche Bedeutung hat das Festival für den Wintertourismus auf der Rigi?
Das Lichtfestival eignet sich laut Steiner gut als Winterangebot, da die Rigibahnen in den bestehenden Kurszügen über genügend Kapazitäten verfügen und flexibel auf das Besucheraufkommen reagieren können. Wie viele Besucherinnen und Besucher das Festival anziehen wird, lasse sich nur schwer abschätzen. «Mit dem Festival wollen wir zusätzliche Anreize für Besuche in den Abendstunden schaffen», sagt Steiner.
Findet das Lilu einmalig auf der Rigi statt?
Nein, das Lichtfestival ist als mehrjährige Zusammenarbeit angelegt. Die Tourismusbetriebe auf der Rigi wollen den Wintertourismus mittel- bis langfristig weiterentwickeln. Steiner: «Das Festival soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und als fester Bestandteil des winterlichen Angebots auf der Rigi etabliert werden.»





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