Als «grundsätzlich nichts anderes als ein Tornado über Wasser» beschreibt SRF Meteo das Wetterphänomen. Die Wasserhose sei jedoch nicht vergleichbar mit einem Tornado über Land, die Entstehung ist eine andere. Voraussetzung ist eine sogenannte instabile Atmosphäre mit warmer Luft in Bodennähe und kalter Luft in der Höhe. In einer solchen steigt Luft auf, Wolken bilden sich und saugen weitere Luft an. Eine warme Wasseroberfläche – die zweite Voraussetzung – befeuchtet die Luft, was zur Kondensation und zum sichtbaren «Rüssel» führt.
Kommen dann noch schwache Winde dazu, die in unterschiedliche Richtungen wehen, kann eine Wasserhose entstehen. Typischerweise treten Wasserhosen im Spätsommer und frühen Herbst auf, da die Gewässer noch warm sind, die Luft aber teilweise schon kalt. Genau so wie am Mittwoch über dem Ägerisee. lz/red


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