Per Ende Mai 2026 hat die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern 3451 Lehrverträge genehmigt. Das sind 53 mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, wie der Kanton am Montag mitteilt. 3138 der Verträge führen zum Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ), 313 zum Eidgenössischen Berufsattest (EBA).
Der EBA-Anteil liegt bei rund 9,1 Prozent und bleibt damit stabil. Die zweijährige Ausbildung bietet einen praxisnahen Einstieg ins Berufsleben und ermöglicht anschliessend den Übertritt in eine verkürzte EFZ-Ausbildung.
«Die konstant hohe Zahl an Lehrvertragsabschlüssen zeigt, dass die Berufsbildung im Kanton Luzern weiterhin stark verankert ist», lässt sich Daniel Preckel, Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung, in der Mitteilung zitieren. Der Bewerbungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Bis zum Lehrbeginn im Spätsommer werden noch rund 1500 bis 1600 weitere Vertragsabschlüsse erwartet.
Jugendliche, die noch keine Stelle gefunden haben, ermutigt Preckel zur weiteren Suche: «Auch jetzt bestehen noch sehr gute Chancen auf eine passende Lehrstelle. In zahlreichen Branchen suchen Unternehmen weiterhin engagierte Lernende und bieten attraktive Entwicklungsmöglichkeiten.» Die definitiven Zahlen für 2026 werden Ende September publiziert. (luz)
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