Von der Autobahn A2 aus ist es im Gebiet Schlund in Kriens gut zu sehen: Das Hauptgebäude der Küchler Technik AG. Mit dem Wachstum der Firma für Spezialtiefbau über die vergangenen Jahre geriet der Sitz in Kriens zunehmend an seine Grenzen, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb soll das Gebäude nun durch einen Neubau ersetzt werden.
Die Vorarbeiten dazu dauerten mehr als zehn Jahre, heisst es weiter. Dies unter anderem wegen Fragen der Raumplanung, «unter anderem im Zusammenhang mit Waldfestlegungen». Aufgrund der engen Platzverhältnisse sei ein Wegzug aus Kriens naheliegend gewesen. Für das Unternehmen sei dies jedoch nicht infrage gekommen.
Der Neubau des Hauptgebäudes sei «ein klares Bekenntnis zu unseren Wurzeln in Kriens», wird Jörg Küchler, Geschäftsführer und Inhaber der Küchler Technik AG, in der Mitteilung zitiert. Neben modernen Arbeitsplätzen würde mit dem Neubau auch die nötige Infrastruktur für die nächste Generation geschaffen.
Kriens bleibe «der zentrale Standort, von dem aus wir unser Fachwissen im Spezialtiefbau weiterentwickeln». Zudem sei ein weiteres Neubauprojekt mit einem «Lastwagen-Umkehrplatz» in Planung. Dieser soll eine bessere Führung des Schwerverkehrs ermöglichen und damit die Schlundmatt entlasten, heisst es weiter.
Heute arbeiten am Standort in Kriens rund 50 Angestellte. Insgesamt beschäftigt die Muttergesellschaft Küchler Group AG rund 100 Mitarbeitende. So gibt es einen weiteren Standort in der Romandie, im Tessin werde sie durch die Schwesterfirma Lumesa SA vertreten. Hinzu kommen weitere Standorte in Österreich, Deutschland und Slowenien. Diese breite Aufstellung und damit einhergehende «Kompetenzen rund um Geräte, Injektion und Produktion» ermöglichten dem Unternehmen «neue Möglichkeiten bis hin zu internationalen Grossprojekten». (gwa)





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