Nachdem seit Samstagmorgen ein grosser Polizeieinsatz in Emmenbrücke im Quartier Obere Erlen im Gang war, teilt die Polizei am Samstagabend mit, dass am Morgen eine Frau und ein Kind in einer Wohnung tot aufgefunden wurden. Die Strafuntersuchungsbehörden gehen gemäss Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Es sei ein tatverdächtiger Mann festgenommen worden, für ihn gelte die Unschuldsvermutung.
Weitere Angaben zur Tat und zu den involvierten Personen macht die Polizei aufgrund der laufenden Untersuchung nicht. Gegenüber BRK News bestätigte Polizeisprecher Urs Wigger am Samstag, dass beide Opfer bereits tot waren, als die Polizei in die Wohnung kam. Die Tatortarbeiten, darunter auch die Spurensicherung, gingen Wigger zufolge bis in die Nacht weiter. Es wurden Spezialisten des Instituts für Rechtsmedizin und des Forensischen Institutes Zürich aufgeboten. Danach standen Abklärungen im Umfeld von Täter und Opfer an, auch der mutmassliche Täter wurde einvernommen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
«Das sind sehr schwierige Einsätze für unsere Polizistinnen und Polizisten», so Wigger weiter. Ein Betreuungsangebot bei der Polizei solle den Betroffenen bei der Verarbeitung helfen. Dabei suchen sogenannte «Peers» das Gespräch mit den Einsatzkräften.
Auf Nachfrage dieser Zeitung erklärte ein Sprecher der Luzerner Polizei am Sonntag, dass die Identifikation noch ausstehe und darum weiterhin keine Angaben zu den Personen gemacht werden könnten. (sig/luz)


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