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Lärm

Krienser Einwohnerrat lehnt Verbot für lautes Feuerwerk ab

Die Umsetzung des Verbots sei auf Gemeindeebene nicht umsetzbar, hiess es seitens der Bürgerlichen.
Feuerwerk wird Kriens nicht verboten.
Bild: Symbolbild: Dominik Wunderli (25. 7. 2018)

Lautes Feuerwerk verängstigt Menschen und vor allem Tiere, verschmutzt die Luft und es bleibt viel Güsel liegen – aus diesen Gründen forderte die Krienser SP mittels Postulat, dass der Stadtrat ein Verbot für lautes Feuerwerk prüft. Nun wurde das Anliegen am Donnerstag vom Krienser Einwohnerrat mit 17 zu 11 Stimmen abgelehnt. Bereits in Horw war ein ähnlicher Vorstoss kürzlich nicht mehrheitsfähig.

Die Nein-Stimmen kamen von den Bürgerlichen. Die Sprecher von SVP, Mitte und FDP betonten zwar, dass das Anliegen wichtig sei. Eine Krienser Regelung wäre aber nicht umsetzbar. Stattdessen soll es eine nationale Lösung geben. Tatsächlich könnte es zu einer solchen kommen: Eine Initiative für ein Verbot von lautem Feuerwerk ist hängig und die zuständigen Kommissionen des nationalen Parlaments fordern, dass ein Gegenvorschlag erarbeitet wird.

Postulantin Kathrin Gut verwies vergebens darauf, dass es bereits Gemeinden mit Feuerwerksverbot gibt. Der Stadtrat wäre bereit gewesen, den Vorstoss entgegenzunehmen, wie Bauvorsteher Maurus Frey (Grüne) sagte. Eine Regelung wäre für die Exekutive aber nur in Absprache mit anderen Gemeinden in Frage gekommen. Nun ist eine solche für Kriens ohnehin vom Tisch. (std)

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