Kriens braucht mehr Schulraum. Das ist schon länger bekannt. Nun hat «eine Gruppe von besorgten Eltern und Menschen aus dem Bildungsbereich» das Komitee für «Klassengrössen, die nicht über dem Kantonsschnitt liegen» gegründet. Dieses hat eine Volksmotion mit «über 350 Unterschriften» bei der Stadt eingereicht, wie das Komitee mitteilt. Es fordert, dass die Klassengrössen «dem Schnitt der Agglomeration» angepasst werden. Der Stadtrat müsse die dafür nötigen Mittel im Budget bereitstellen.
Die Krienser Klassengrössen würden insbesondere in der Sekundarschule regelmässig den kantonalen Schnitt überschreiten, schreibt das Komitee. Dabei sei eine «angemessene» Klassengrösse «entscheidend für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler sowie für die Gesundheit der Lehrpersonen».
Die Anforderungen an die Schule seien durch Reformen oder den erhöhten Bedarf an Integrationsmassnahmen stetig gestiegen. Immer mehr Kinder zeigten Verhaltensauffälligkeiten und bräuchten mehr Aufmerksamkeit sowie Begleitung. «Mit den heutigen Klassengrössen können Lehrpersonen diesen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden», heisst es im Motionstext. Als Folge davon seien viele Lehrpersonen überlastet, würden krank oder würden den Beruf aufgeben. (std)



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