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Öffentlichkeitsarbeit

Krienser Polit-Frauen streben mehr Sichtbarkeit an

Die Krienser Parteien organisieren einen Anlass, der aufzeigt, wie Frauen zu mehr Medienpräsenz kommen können.

Es dauert gar nicht mehr so lange, dann sind wieder Wahlen: 2027 auf kantonaler Ebene, 2028 dann in den Luzerner Gemeinden. Mit diesen Terminen im Hinterkopf lanciert das überparteiliche Krienser Frauenkomitee am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr einen Anlass im Schappe Kulturquadrat. Dabei geht es um die «Sichtbarkeit und Gleichberechtigung» von Frauen in den Medien, wie das Komitee mitteilt. Ein Ziel ist, aufzuzeigen, wie Frauen zu mehr Öffentlichkeit kommen können. Als Referentin tritt Ringier-Finanzchefin Lea Eberle auf.

Hintergrund des Anlasses ist, dass Frauen in den Medien deutlich weniger präsent sind als Männer, wie etwa eine Studie der Uni Zürich von 2021 zeigte. Dafür gibt es unterschiedliche Ursachen. «Was auch eine Rolle spielt, ist, dass Frauen tendenziell mehr Hemmungen im Umgang mit Medien haben», sagt Zita Bucher (Grüne), Krienser Einwohnerratspräsidentin und Mitglied des Frauenkomitees. Ein Grund dafür könnte der Respekt vor negativen Reaktionen sein. «Wir wollen am Abend auch aufzeigen, wie Frauen sich auf eine für sie passende Art und Weise öffentlich positionieren können.»

Der Anlass wird von allen Parteien in Kriens unterstützt. Zielgruppe sind primär Frauen aus Kriens und den Nachbargemeinden. (std)

Das Krienser Frauenkomitee mit (von links): Ursula Gerber (FDP), Kathrin Gut (SP), Stadtpräsidentin Christine Kaufmann (Mitte), Zita Bucher (Grüne) und Michèle Akermann (SVP).
Bild: zvg

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