Klimawandel

Hitze in Schulzimmern: Stadt Kriens will Massnahmen ergreifen

Derzeit erarbeitet die Stadt eine Strategie zum Umgang mit der Hitze auf Schulanlagen.

Die Stadt Kriens will im Frühjahr 2027 «erste priorisierte Massnahmen» gegen Hitze in den Schulzimmern umsetzen. Das schreibt der Stadtrat in der Antwort auf eine Grünen-Interpellation. Für Aussagen dazu, wo was realisiert wird, sei es noch zu früh. «Geprüft werden sowohl kurzfristig umsetzbare betriebliche beziehungsweise kleinere bauliche Massnahmen als auch längerfristige bauliche Lösungen», so der Stadtrat. Als Beispiele nennt er Sonnenschutz- und Lüftungseinrichtungen, Beschattung oder Verbesserungen bei der «natürlichen Auskühlung».

Aktuell erarbeite eine Arbeitsgruppe eine Strategie zum Umgang mit der Hitze in Schulen. Zunächst würden Temperaturdaten erhoben und die Voraussetzungen der Schulhäuser erfasst. Auf der Basis dieser Bestandsaufnahme würden der Handlungsbedarf beurteilt und «geeignete Massnahmen priorisiert», so der Stadtrat.

Insbesondere während der Hitzewelle Ende Juni wurde es in Schulzimmern teils unerträglich heiss. Mehrere Schulen im Kanton, auch in Kriens, haben den Präsenzunterricht an Nachmittagen ausgesetzt. Schulleitungen hätten die Kompetenz, ab Hitzestufe 4 von Meteoschweiz «den Unterricht für einen Nachmittag ganz ausfallen zu lassen oder ihn nach Hause zu verlegen», so der Stadtrat. (std)

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