Nach dem Umbau der Rengglochstrasse und dem oberen Abschnitt der Obernauerstrasse folgt nun die nächste Grossbaustelle: Ab dem 4. Mai wird der untere Teil der Obernauerstrasse zwischen dem Krienser Zentrum und der Einmündung der Südstrasse «umfassend ausgebaut und saniert». Das teilt der Kanton Luzern als Strasseneigentümer mit. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Frühsommer 2028.
Geplant ist eine Verbreiterung der Strasse. Zudem soll die Verkehrssicherheit erhöht werden, etwa dank eines neuen Velostreifens in Richtung Obernau, breiteren Fusswegen und besseren Querungsstellen. Weiter werden die Bushaltestellen behindertengerecht gestaltet und neue Lichtsignalanlagen gebaut sowie bestehende Ampeln modernisiert. Dies ermögliche die Bevorzugung von Bussen, damit diese künftig pünktlicher unterwegs sein können.
Umweg via St. Niklausengasse und Südstrasse
Aufgrund der engen Platzverhältnisse muss der Verkehr während der Hauptarbeiten umgeleitet werden. Die Obernauerstrasse wird zwischen den Einmündern der St. Niklausengasse und der Südstrasse vom 22. Juni 2026 bis Ende 2027 nur in Richtung Obernau/Ränggloch befahrbar sein. In Richtung Kriens-Zentrum/Luzern wird der Verkehr auf die Achse Südstrasse-St. Niklausengasse umgeleitet. Das gilt auch für die Busse. «Mit dieser Verkehrsführung bleibt der Verkehrsfluss während den Bauarbeiten gewährleistet, dennoch kann es während der Bauzeit zu Einschränkungen und Verspätungen kommen», schreibt der Kanton.
Für den Umbau der Obernauerstrasse hat der Kanton 24,9 Millionen Franken eingeplant. Darin enthalten ist auch die bereits umgesetzte erste Etappe auf dem oberen Abschnitt zwischen den Einmündern Südstrasse und Hergiswaldstrasse. (std)
Mehr Infos zum Bauprojekt auf vif.lu.ch/obernauerstrasse





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