ÖV

Neuer Quartierbus für Kriens gefordert

Die neue Buslinie soll jene Gebiete erschliessen, die keinen ÖV-Anschluss haben oder diesen verlieren. Dies fordern Grüne und GLP.
Die Buslinie 15 wird neu konzipiert.
Bild: Manuela Jans-Koch (Kriens, 22. 5. 2026)

Mit dem Fahrplan 2027 sollen unter anderem die Sidhalde oder die Talstation der Pilatus-Bahnen mehr Busverbindungen erhalten. Allerdings ist auch eine Neukonzipierung der Linie 15 geplant, wodurch Haltestellen wie die Bachstrasse wegfallen. Diese sollen künftig durch einen neuen Quartierbus erschlossen werden, der eine Runde durch Kriens dreht. Das fordert Pascal Meyer (GLP) in einer Motion namens der Grüne/Junge Grüne/GLP-Fraktion.

Das Angebot «soll den regionalen ÖV ergänzen – nicht ersetzen – und primär von der Stadt Kriens getragen werden», heisst es in der Motion. Bei einer Überweisung würde der Stadtrat damit beauftragt, einen Sonderkredit «für die Schaffung und den Betrieb eines ergänzenden Quartierbusses vorzulegen». Die Infrastruktur sei dabei «auf das gesetzeskonforme Minimum zu begrenzen».

Von dieser «wohnortnahen Grunderschliessung» würden alle profitieren: ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, Familien, Schülerinnen und Schüler oder Personen mit schwerem Einkauf. Ein dichtes ÖV-Angebot «sichert die alltägliche Teilhabe am Krienser Leben und erhält die Attraktivität der Quartiere als Wohnstandort», heisst es in der Motion. Zudem würde ein Quartierbus Alltagswege vom Auto auf den ÖV verlagern. (std)

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