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Ideen der Jungen Mitte

Auch Junge und Ausländer sollen in Kriens politisch mitwirken können

Die Volksmotion soll auch nicht stimmberechtigten Personen offenstehen, fordert die Junge Mitte. Zudem soll neu eine Jugendmotion geschaffen werden.
Das Stadthaus in Kriens.
Bild: std

Mit zwei Motionen will die Junge Mitte in Kriens mehr politische Mitsprache ermöglichen. Mit der einen fordert sie, dass die bestehende Volksmotion ausgeweitet wird. Mit der Volksmotion können in Kriens stimmberechtigte Personen einen Vorstoss an den Einwohnerrat richten. Dafür sind 200 Unterschriften nötig. Die Junge Mitte fordert nun, dass auch in Kriens wohnhafte Minderjährige sowie Ausländerinnen und Ausländer eine Volksmotion unterschreiben und einreichen dürfen.

Mit der anderen Motion will die Junge Mitte die Schaffung eines neuen Mitwirkungsinstruments initiieren: der Jugendmotion. Diese soll Personen im Alter von 12 bis 25 Jahren offenstehen. Als Vorbild könnte Muri bei Bern gelten, wo es bereits eine Jugendmotion gebe. 40 in der Gemeinde wohnhafte junge Personen könnten dadurch Anträge an das Gemeindeparlament stellen.

Beide Vorstösse sind auch von Mitgliedern anderer Parteien unterzeichnet worden. Deren Ziel sei: «Mehr Mitsprache dort ermöglichen, wo Menschen leben und betroffen sind», teilt die Junge Mitte mit. «Die Öffnung bestehender Instrumente und die Schaffung einer Jugendmotion stärken die demokratische Teilhabe – und damit auch die Identifikation der gesamten Bevölkerung mit der Stadt Kriens.» (std)

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