Noch bis am 9. August läuft das Kraut Kunstfestival Luzern. Hierbei werden Orte bespielt, «an denen mensch sonst eher vorbeigeht», wie es in einer Mitteilung der Veranstaltenden heisst. Für wenige Stunden werde zu einem Ausstellungsraum, was sonst Kulisse sei – beispielsweise ein Altstadtplatz, eine Busschlaufe, eine Lüftungszentrale, der Bahnhof oder der Felsbergpark. Die Interventionen werden am selben Tag aufgebaut, gezeigt und wieder abgebaut, wie es weiter heisst. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler reagierten «auf konkrete Situationen im öffentlichen Raum: auf Architektur, Durchgänge, Ränder, Infrastrukturen, Grünflächen, Wartezonen.»
Das Kraut Festival arbeitet interdisziplinär und verbindet bildende Kunst, Musik, Performance, Klang, Grafik, digitale Bildsprachen und Kulinarik. Noch fünf verschiedene Interventionen sind bis am 6. August geplant. Im «Ahoi» an der Furrengasse 11 läuft durchgehend bis am 9. August eine Ausstellung mit David&Golia und Nicola Bergamaschi zur visuellen Identität von Kraut, zu Kommunikationsdesign, digitalen Medien und neuen Bildtechnologien. Das ganze Kraut-Programm gibt es unter: kraut.li/ (spe)


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