Am Donnerstag, 9. April, fand im Chilezentrum Hostatt die ordentliche Genossengemeinde der Korporation Hergiswil statt. Über 100 anwesende Genossenbürgerinnen und Genossenbürger wurden über den Geschäftsgang informiert und haben «mehrere zukunftsweisende Projekte genehmigt», wie aus dem Bericht der Genossengemeinde hervorgeht. Unter anderem wurde die Bauabrechnung der Quellfassung Fräkmünt verabschiedet, ein Zusatzkredit für die Wasserversorgung Alpgschwänd bewilligt sowie der Antrag zur zukünftigen Verwaltung des Parkplatzes Schwandi angenommen.
Grosse Fussstapfen zu füllen
Nach 16 Jahren als Präsident wurde ein Wechsel vollzogen. Die Genossengemeinde wählte den 52-jährigen Alois Keiser zum neuen Präsidenten des Genossenrates. Keiser gehört dem Genossenrat seit 18 Jahren an und zeigt grossen Respekt vor seiner neuen Aufgabe: «Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich in grosse Fussstapfen treten werde. Ich freue mich jedoch, die Geschäfte der Korporation gemeinsam mit meinen Genossenratskollegen weiterführen zu können», so Keiser gemäss Mitteilung. Erwin Keiser wird dem Gremium in den kommenden zwei Jahren weiterhin als Finanzchef erhalten bleiben und seine Erfahrung bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2028 einbringen. Gemeinsam werde die Nachfolgelösung im Genossenrat sorgfältig vorbereitet.
Würdigung eines ausserordentlichen Engagements
Erwin Keiser engagiert sich seit insgesamt 34 Jahren für die Korporation Hergiswil, zunächst als Rechnungsrevisor, seit dem Jahr 2000 im Genossenrat und seit 2010 als Präsident. «In dieser anspruchsvollen und repräsentativen Funktion überzeugte er stets durch hohe Fachkompetenz, grosse Dossiersicherheit sowie eine umsichtige und kollegiale Führung», heisst es dazu. Mit seinem ausgeprägten Fingerspitzengefühl, seiner schnellen Auffassungsgabe und seinem klaren Blick für finanzielle Zusammenhänge habe er die Korporation entscheidend geprägt. Seine ruhige und besonnene Art werde sowohl im Genossenrat als auch von Mitarbeitenden, Behörden und Partnern ausserordentlich geschätzt. Die offizielle Verabschiedung aus dem Genossenrat wird mit dem Auslaufen seiner Amtsdauer im Jahr 2028 erfolgen und zu diesem Zeitpunkt gebührend gewürdigt werden. (zvg)




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