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Lohngleichheit

Konsequenzen im Alter: Frau verdienen immer noch weniger für gleiche Arbeit

Der BPW Club Uri, der Frauenbund Uri und die Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Uri führten zum «Equal Pay Day» eine Flyeraktion durch. Sie thematisierten auch die bevorstehende BVG-Revision.

Die Business and Professional Women (BPW) organisieren jährlich den «Equal Pay Day», den internationalen Aktionstag für die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Er markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen arbeiten müssen, um das durchschnittliche Jahresgehalt von Männern des vorherigen Jahres zu erreichen. 2024 verdienen Frauen in gleicher Funktion für gleichwertige Leistung rund 14 Prozent weniger als Männer. Das teilen der BPW Club Uri, der Frauenbund Uri und die Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Uri in einer gemeinsamen Mitteilung mit. In diesem Jahr fiel der «Equal Pay Day» auf den 17. Februar.

Zum «Equal Pay Day» wurde in Uri eine Flyeraktion durchgeführt.
Bild: Bild: zvg

Der tiefere Lohn, der Koordinationsabzug in der zweiten Säule und ungünstige strukturelle Rahmenbedingungen führen zu tieferen Renten und oft zu Altersarmut bei Frauen, wie es weiter heisst. Mit einer Flyeraktion in Uri habe man eine breite Zielgruppe erreichen und sensibilisieren können. Auch die anstehende Abstimmung zur BVG-Revision stand im Fokus.

«Der ‹Equal Pay Day› bietet uns eine wichtige Plattform, um Bewusstsein für die bestehenden Ungleichheiten zu schaffen», wird Jenny Walker vom BPW Club Uri zitiert. «Durch die Verknüpfung mit der BVG-Revision möchten wir nicht nur auf die Problematik hinweisen, sondern auch dazu aufrufen, aktiv an der Gestaltung fairer Arbeitsbedingungen mitzuwirken.» (vb)

Weitere Informationen zum «Equal Pay Day» unter www.bpw-uri.ch/Projekte .

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