
Ein 25-jähriger Fahrzeuglenker war mit seiner Beifahrerin am Sonntag gegen 16.45 Uhr auf der Autobahn A4 zwischen Knonau (ZH) und Mettmenstetten (ZH) in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Er fuhr auf der Überholspur – und musste aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens stark abbremsen, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Montag mitteilten.
Der nachfolgende 42-jährige Motorradlenker habe die starke Bremsung zu spät bemerkt – und prallte ungebremst in das Heck des Autos. Die Folge: Er stürzte, schlitterte über die rechte Fahrspur und kam schlussendlich auf dem Pannenstreifen liegend zum Stillstand. Der Motorradlenker erlitt bei der Kollision lebensbedrohliche Verletzungen, wie es weiter heisst. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er vom Rettungsdienst Zug in ein ausserkantonales Spital gebracht.
Die 30-jährige Mitfahrerin des Autos habe sich leichte Verletzungen zugezogen. Der Lenker des Autos blieb unverletzt.
Unfall führt zu Verkehrsbehinderungen
Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand weiterer Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Sie hat beim Motorradfahrer eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Die Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt.
Dieser Autobahnabschnitt wird durch die Zuger Polizei betreut. Für die Spurensicherung vor Ort standen unter anderem die Verkehrspolizei und ein Drohnenpilot der Zuger Polizei im Einsatz. Während der Patientenversorgung, der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung musste die Normalspur im Unfallbereich vorübergehend gesperrt werden. Der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, dennoch kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Im Einsatz standen Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und mehrere Einsatzkräfte der Zuger Polizei. Ebenfalls vor Ort war ein privates Abschleppunternehmen.
Bereits einen Tag vorher wurde auf der Autobahn A4 bei Rotkreuz ein Motorradfahrer lebensbedrohlich verletzt – und musste ebenfalls in ein ausserkantonales Spital gebracht werden. (stg)

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