Luzern

Kinderspital und Frauenklinik beziehen ihren Neubau

Das Kinderspital Zentralschweiz und die Frauenklinik am Luzerner Kantonsspital beziehen in Kürze ihren Neubau. Die Patientinnen und Patienten ziehen gestaffelt an den Wochenenden vom 17. und vom 24. Oktober um.

Das neue Kinderspital Zentralschweiz und die neue Frauenklinik in Luzern wurden bereits offiziell eröffnet. Nun beginnt die Umzugsphase. Die Patientinnen und Patienten des Kinderspitals Zentralschweiz zügeln am Samstag, 17. Oktober, die Patientinnen der Frauenklinik und die Neonatologie eine Woche später.

Ein Grossteil der Patientinnen und Patienten wird mithilfe des Rettungsdienstes und Notfallfahrzeugen in den Neubau gebracht. Medizinische Einrichtungen, Arbeitsplätze und Infrastruktur wurden gemäss einer Medienmitteilung des Luzerner Kantonsspitals (Luks) bereits schrittweise in den Neubau verlegt.

Keine Besuche während des Umzugs

Damit der Transfer reibungslos abläuft, sind nach Angaben des Luks im Kinderspital und in der Frauenklinik an den Umzugstagen keine Besuche möglich. Eine Ausnahme gilt für direkte Angehörige, diese können die Patientinnen und Patienten begleiten.

Auch die Notfallaufnahmen im neuen Gebäude gehen gestaffelt in Betrieb:

  • Kinder- und Jugendnotfall ab Montag, 19. Oktober, 8 Uhr
  • Notfall Frauenklinik ab Sonntag, 25. Oktober, 12 Uhr

Bis dahin erfolgt die Notaufnahme weiter über die bisherigen Klinikgebäude, wobei die Notfallversorgung durchgehend gewährleistet ist.

Neues Besucherparkhaus und neuer Helikopterlandeplatz

Im Neubau befindet sich zudem ein unterirdisches Parkhaus, das am Montag, 19. Oktober, in Betrieb geht. Die Zufahrt erfolgt über die Spitalstrasse und ist ausgeschildert. Im Besucherparkhaus befinden sich unter anderem die Notfallparkplätze von Kinderspital und Frauenklinik sowie direkte Zugänge ins Klinikgebäude. Das bisherige Besucherparkhaus ist ab dem 19. Oktober geschlossen.

Mit der Eröffnung des Kinder- und Jugendnotfalls im Neubau wird auch der neue Helikopterlandeplatz in Betrieb genommen. Dieser ermöglicht direkte, kurze Transportwege zur Kinderintensivstation und zur Neonatologie. «Das ist besonders wichtig für schwerverletzte und kritisch kranke Kinder. Damit werden wir sie noch besser und rascher versorgen können als heute», wird der Leiter des Kinderspitals, Martin Stocker, in der Mitteilung zitiert. (zim)

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