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Uri

Kinder mit Migrationshintergrund kommen mit Spiel und Spass zur Sprache

Ob Ziegentrekking, ein Besuch auf dem Erlebnisbauernhof oder eine Geschichte in der Kantonsbibliothek. Im Rahmen des Sommerprojekts konnten über 40 Kinder mit Migrationshintergrund mit Spiel und Spass die deutsche Sprache lernen.

Vom 7. bis 18. Juli 2025 nahmen rund 40 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an den vielfältigen Angeboten des diesjährigen Sommerprojekts teil, das schreibt der Kanton Uri in einer Mitteilung. Ziel des Projekts sei es, die deutschen Sprachkenntnisse spielerisch zu festigen, soziale Kontakte zu fördern sowie das lokale Vereins- und Freizeitangebot kennenzulernen. An allen zehn Projekttagen wurden die Teilnehmenden von vier fest eingeplanten Begleiterinnen betreut.

Pro Tag waren jeweils zwei von ihnen im Einsatz, um die Gruppen zuverlässig zu begleiten, für Orientierung zu sorgen und einen sicheren Ablauf zu gewährleisten. Einzelne Programmpunkte wurden zusätzlich durch engagierte Freiwillige aus Vereinen oder dem privaten Umfeld gestaltet, etwa das Ziegentrekking, der Skateworkshop oder das begleitete Malen. Diese Beiträge trugen wesentlich zur Vielfalt und Attraktivität des Programms bei.

Kinder und Jugendliche aus über zehn Ländern

Bereits zum zweiten Mal hatte die Fachstelle Integration und Vernetzung Uri im Auftrag der Abteilung Integration der Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) das Sommerprojekt für fremdsprachige Kinder und Jugendliche organisiert. Insgesamt aber bereits zum achten Mal durchgeführt, ist das Sommerprojekt fester Bestandteil des Kantonalen Integrationsprogramms und hat sich als Plattform zur Förderung von Sprache, Begegnung und Teilhabe etabliert.

Die Kinder und Jugendlichen stammten aus über zehn verschiedenen Ländern Europas, Afrikas und Asiens – am stärksten vertreten waren gemäss der Mitteilung Kinder aus der Ukraine. Im sportlichen Bereich konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Bewegungsfreude ausleben, ihr Selbstvertrauen stärken und nonverbale Kommunikation erleben. Kreativität wurde im Haus für Kunst Uri sowie beim gemeinsamen Kochen und Malen gefördert – ganz nebenbei wurden neue Wörter gelernt.

Eindrücke des Sommerprojekts im Kanton Uri 2025.
Bild: zvg

Weitere Highlights waren das Ziegentrekking, der Besuch der Hundewelt oder die Spielplatz-Safari. Beim Ausflug zum Erlebnisbauernhof der Gesundheitsförderung Uri wurde Sprache durch Naturerfahrung und Teamarbeit erlebbar gemacht. Wer lieber zur Ruhe kam, konnte bei einer Geschichte in der Kantonsbibliothek oder beim Spielnachmittag in die Welt neuer Spiele und Begriffe eintauchen.

«So vielfältig wie die Angebote waren auch die Möglichkeiten, die deutsche Sprache auf natürliche Weise zu erleben und anzuwenden: mit allen Sinnen, viel Freude und gemeinsamem Erleben», hält der Kanton fest. ( rwi/zvg )

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