Nach einem «intensiven Auswahlprozess» hat der Spitalrat Beat Frank zum zukünftigen Chefarzt Innere Medizin gewählt, wie das Kantonsspital Uri (KSU) in einer Mitteilung schreibt. Mit ihm sei eine sehr kompetente Nachfolge für Georg Mang gefunden worden, der in die wohlverdiente Pension gehe. Das Auswahlverfahren war strukturiert und sei durch eine externe Unternehmung begleitet worden.
Zum Auswahlgremium gehörten zwei leitende Ärzte der Inneren Medizin, zwei Spitalräte sowie verschiedene Mitglieder der Spitalleitung. Beat Frank überzeugte das gesamte Gremium gleichermassen durch seine medizinischen und persönlichen Eigenschaften. Der entsprechende Ernennungsantrag an den Spitalrat sowie die Wahl erfolgten einstimmig. «Mit Beat Frank gewinnen wir eine fachlich hervorragende und menschlich überzeugende Führungspersönlichkeit für die Innere Medizin», wird Fortunat von Planta, der Spitaldirektor, in der Mitteilung zitiert.
Breite klinische Erfahrung
Beat Frank ist aktuell Co-Leiter des interdisziplinären Notfalls am Spital Männedorf, wo er seit zehn Jahren tätig ist. Er verfügt über den Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin sowie die Schwerpunkttitel für klinische Notfallmedizin (SGNOR) und Manuelle Medizin (SAMM). Beat Frank ist 50 Jahre alt, wohnt in der Gemeinde Schwyz, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Sein Stellenantritt erfolgt am 16. Mai 2026.
Das Spital bedankt sich
Am 15. Mai hatte Georg Mang seinen letzten Arbeitstag als Chefarzt Innere Medizin. Mang war am 1. Oktober 2015 am KSU eingetreten. Unter seiner Leitung sei die Innere Medizin als Organisationseinheit massgeblich gestärkt und gleichzeitig die Patientensicherheit weiter erhöht worden. Er verankerte in der Inneren Medizin das betriebswirtschaftliche Denken, führte eine mehrstufige Klinikorganisation ein und förderte und forderte ein breites internistisches Grundwissen innerhalb der Klinik, heisst es in der Mitteilung. (rwi/zvg)




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