
Die Betreuung von Angehörigen und nahestehenden Personen ist ein wichtiger Bestandteil der gesundheitlichen und sozialen Versorgung. Betreuende Angehörige übernehmen vielfältige Aufgaben, leisten Unterstützung im Alltag und ermöglichen es vielen Menschen, weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld zu leben. Ihr Engagement sei eine wertvolle Ergänzung zu den professionellen Angeboten der Organisationen und trägt wesentlich zur Lebensqualität der betreuten Personen bei, heisst es in einer Mitteilung des Kantons Uri.
Der Kanton Uri und die Fachstelle Gesundheitsförderung Uri nahmen den nationalen Tag der betreuenden Angehörigen zum Anlass, deren Engagement auch in diesem Jahr mit einer Dankesaktion zu würdigen. Die Aktion soll die Wertschätzung gegenüber den zahlreichen Menschen zum Ausdruck bringen, die regelmässig Verantwortung für Angehörige oder nahestehende Personen übernehmen.
Regierungsrat Christian Arnold überreichte ein Präsent an Annemarie Arnold, stellvertretend für alle betreuenden Angehörigen. Sie betreut ihren Ehemann nach einem Unfall zu Hause und wird dabei von der Spitex Uri unterstützt. Die Mitarbeitenden des Schweizerischen Roten Kreuzes Kantonalverband Uri, der Spitex Uri und der Pro Senectute Uri verteilten weitere Präsente an betreuende Angehörige. Damit bringt der Kanton Uri gemeinsam mit den beteiligten Organisationen seine Anerkennung für das Engagement betreuender Angehöriger zum Ausdruck.
Zusammenarbeit im Kanton Uri stärken
Die Fachstelle Gesundheitsförderung Uri fördert den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Organisationen, die betreuende Angehörige unterstützen. Anlässlich des nationalen Tags der betreuenden Angehörigen fand am 30. Oktober bereits zum zweiten Mal ein Runder Tisch mit Vertreterinnen und Vertretern von Gemeinden und Fachorganisationen statt.

Im Zentrum des Austauschs stand die Frage, wie betreuende Angehörige besser erreicht und ihre Bedürfnisse erfasst werden können. Dabei wurde auch darüber diskutiert, wie bestehende Unterstützungsangebote bekannter gemacht und das persönliche Umfeld betreuender Angehöriger stärker für deren Situation sensibilisiert werden kann. Angesichts des demografischen Wandels gewinnt die Unterstützung betreuender Angehöriger weiter an Bedeutung. Um den Austausch fortzuführen und das Thema weiterhin präsent zu halten, soll das Rundtischgespräch auch im kommenden Jahr stattfinden, so die Mitteilung des Kantons. (zvg)
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