Der Gunzwiler Mitte-Kantonsrat Markus Bucher hat der Regierung Ende Oktober ein halbes Dutzend Fragen zum Personalausbau in der kantonalen Verwaltung gestellt. Hintergrund für seinen Vorstoss waren die Beratungen im Parlament über einen Zusatzkredit von 14,3 Millionen Franken für das sich im Bau befindende zentrale Verwaltungsgebäude am Seetalplatz in Emmen. Das Geld wird unter anderem für den Ausbau von Reserveflächen, die für die Vermietung an Dritte vorgesehen waren, gebraucht.
Nun zeigt die Regierung in ihrer Antwort auf, wie viel Geld dem Kanton durch den Wegfall der Mieteinnahmen entgeht: jährlich etwa 750'000 Franken. Dafür müsse der Kanton keine Flächen an anderen Standorten mieten, ergänzt die Exekutive.
Weiterhin Synergiegewinne von neun Millionen
Nicht ganz klar wird aus der Antwort, ob die stets auf jährlich neun Millionen Franken bezifferten Synergiegewinne durch den Umzug von rund 2100 Kantonsangestellten an den Seetalplatz trotz wegfallender Mieterträge noch erzielt werden können. Finanzdirektor Reto Wyss sagt auf Anfrage: «Ja, wir können die jährliche Netto-Ersparnis weiterhin einhalten.»
Bucher wollte auch wissen, wie viele zusätzliche Personen für die Administration der zwischen 2020 und 2025 neu geschaffenen knapp 1000 Stellen eingestellt werden mussten. Laut Regierung waren es vier neue Stellen. (nus)

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