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Förderprogramm

Kanton Luzern unterstützte 2025 insgesamt 1700 Energieprojekte

Das Förderprogramm Energie wird 2026 fortgeführt. Die Sparpläne des Bundes bereiten dem Kanton aber Sorgen.

Das Förderprogramm Energie des Kantons Luzern unterstützte im Jahr 2025 insgesamt 1700 Projekte im Umfang von rund 20 Millionen Franken. Zusätzlich wurden 185 Projekte zur Basisinfrastruktur für Elektromobilität in Mehrparteiengebäuden mit einer Million Franken gefördert. Damit wurde das Förderbudget nahezu vollständig ausgeschöpft. Ziele des Programms sind die Steigerung der Energieeffizienz, der Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Reduktion von CO₂-Emissionen. Laut Regierungsrat Fabian Peter stärkt das Programm die Versorgungssicherheit, fördert den Klimaschutz, schafft Arbeitsplätze und trägt zum Erreichen des Klimaziels «Netto null 2050» bei.

Auch 2026 stellt der Kanton Luzern zusammen mit Bundesmitteln voraussichtlich wieder rund 22,3 Millionen Franken für das Förderprogramm Energie bereit, davon sind 6 Millionen Franken kantonseigene Mittel. Neue Gesuche können ab dem 12. Januar eingereicht werden.

Die Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität wird nach einer externen Evaluation, die positiv ausgefallen ist, weitergeführt und angepasst: Fördersätze werden gestaffelt, der Maximalbetrag pro Gesuch auf 20’000 Franken erhöht und neu werden auch Ladestationen gefördert, die Elektroautos als Stromspeicher nutzbar machen. Dafür sind dieses Jahr rund 1,5 Millionen Franken vorgesehen.

Kritisch beurteilt der Kanton die Sparpläne des Bundes, die unter anderem auch eine Kürzung der Fördermittel für Sanierungsmassnahmen im Gebäudebereich um mehr als die Hälfte vorsehen. Sowohl der Regierungsrat als auch die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren warnen in einer Mitteilung vor negativen Folgen für die Sanierungsrate und den Umbau des Energiesystems. In der Frühlingssession findet voraussichtlich die Beratung im Nationalrat statt. (fg)

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