Die Luzerner Bevölkerung kann am 27. September über vier kantonale und zwei nationale Vorlagen entscheiden. Das ist die Haltung der Luzerner Parteien zu den Geschäften:
Die Grünen empfehlen ein Nein zur Neutralitätsinitiative. Bei der zweiten nationalen Vorlage, der Ernährungsinitiative, wurde Stimmfreigabe beschlossen. Dasselbe gilt beim kantonalen Ladenschlussgesetz. Sie sprechen sich zudem für ein Nein zur Standortförderung aus. Zur Fangewalt-Initiative sagt die Partei Nein, hingegen Ja zum Gegenvorschlag. Ebenfalls befürwortet wird die Erweiterung der Kanti Reussbühl.
Die SP ihrerseits lehnt beide nationalen Vorlagen ab. Ebenfalls Nein sagen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zur Standortförderung und zu längeren Ladenöffnungszeiten. Auch die Fangewalt-Initiative lehnt die Partei ab und befürwortet den Gegenvorschlag. Zur Erweiterung der Kanti Reussbühl sagt die SP ebenfalls Ja.
Auch die GLP empfiehlt für beide nationalen Vorlagen ein Nein. Ebenfalls Nein sagt die Partei zur Fangewalt-Initiative, hingegen aber Ja zum Gegenvorschlag. Die restlichen drei kantonalen Vorlagen befürworten die Grünliberalen. Die Parolen der FDP sind deckungsgleich mit jenen der GLP.
Zweimal ein Nein zu den nationalen Vorlagen gibt es auch von der Luzerner Mitte: Sie empfiehlt, sowohl die Neutralitätsinitiative als auch die Ernährungsinitiative abzulehnen. Dafür sagt die Mitte als einzige Partei Ja zu allen vier kantonalen Vorlagen.
Als einzige Luzerner Partei sagt die SVP Ja zur Neutralitätsinitiative. Bei der zweiten nationalen Vorlage, der Ernährungsinitiative, empfiehlt die Partei ein Nein. Dasselbe gilt für das Ladenschlussgesetz, den Kredit für die Kanti Reussbühl und die Initiative gegen Fangewalt. Bei Letzterer empfiehlt die SVP, den Gegenvorschlag anzunehmen. Ja sagt die Partei hingegen zur Standortförderung.




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