Der Kanton Luzern senkt die Hürden für den prüfungsfreien Zugang zur Berufsmatura, zu den Fachmittelschulen und Mittelschulen mit Berufsabschluss. Der erforderliche Notenwert wird um eine halbe Note gesenkt. Wer die Notenwerte nicht erreicht, kann weiterhin eine Aufnahmeprüfung machen, teilt die kantonale Dienststelle Berufs- und Weiterbildung mit. Deren Format wird per März 2024 ebenfalls angepasst.
Wie bis anhin werden an den Aufnahmeprüfungen die Fächer Mathematik, Deutsch, Französisch und Englisch geprüft, allerdings weniger umfangreich. Wer ab Schuljahr 2025/26 eine Fachmittelschule oder eine Mittelschule mit Berufsabschluss besuchen will, absolviert das Aufnahmeverfahren neu im Herbst 2024 und nicht mehr im März 2025. Damit bleibe nach einem negativen Entscheid noch genügend Zeit, um sich nach einer Alternative umzusehen, heisst es weiter.
Hintergrund der Anpassungen sei, dass die fachlichen Anforderungen für die gymnasiale Matura höher seien als für die anderen Mittelschulen. Das soll auch in den Aufnahmebedingungen sichtbar werden. Zudem werde die Attraktivität der Bildungsgänge weiter gestärkt, schreibt die Dienststelle. Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen der Berufsmatura war zuletzt rückläufig. (cgl)
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