notifications
Jungwacht Blauring

Präses-Konferenz der Jugendverbände in Uri und Schwyz thematisiert Herausforderungen

Die jüngste Scharpräses-Konferenz der Jugendverbände Jungwacht Blauring Uri/Schwyz beleuchtete die Rolle der Präses und die damit verbundenen Herausforderungen.
Scharpräseskonferenz der Jugendverbände Jungwacht Blauring Uri/Schwyz
Bild: zvg

Am Mittwochabend, 14. Januar, fand die Präseskonferenz von Jungwacht Blauring URSZ im Pfarreizentrum im schwyzerischen Seewen statt. Die Konferenz bot Raum für Austausch, Reflexion und gegenseitige Stärkung in der Präsesrolle. Im Zentrum standen persönliche Erfahrungen aus der Praxis, aktuelle Herausforderungen sowie konkrete Inputs für die Präsesarbeit, wie es im Schreiben der Fachstelle Jugend heisst.

Ziel und Erfahrungen in der Präsesrolle

Ziel der Konferenz war es, die Präses der Region miteinander zu vernetzen, einen offenen Austausch über Herausforderungen und gelingende Praxis zu ermöglichen und einander in der oft vielfältigen und anspruchsvollen Rolle als Präses zu stärken. Der Abend sei bewusst dialogisch gestaltet worden und lebte von persönlichen Erfahrungsberichten. Als Hauptthema standen die persönlichen Erfahrungen in der Präsesrolle im Fokus.

Ausgangspunkt bildete die Frage: Wie läuft es aktuell in der Schar? Dabei zeigte sich ein insgesamt positives Bild mit engagierten Leitungspersonen, motivierten Kindern und Jugendlichen sowie einer grundsätzlich guten Verankerung in der Pfarrei. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Präsesrolle stark von der jeweiligen Situation vor Ort geprägt ist und sich laufend weiterentwickelt.

Herausforderungen und Chancen in der Präsesrolle

Ausführlich diskutiert wurden auch die Herausforderungen, denen Präses begegnen. Dazu zählen insbesondere: die Balance zwischen Begleitung und Eigenverantwortung des Leitungsteams, unterschiedliche Erwartungen von Pfarrei, Eltern und Verband, zeitliche Ressourcen und Abgrenzung der eigenen Rolle, der Umgang mit Konflikten oder Unsicherheiten im Leitungsteam. Der Austausch zeigte, dass viele Präses ähnliche Themen beschäftigen und dass Offenheit darüber entlastend wirkt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Aktionen und Projekten der Schar, die in der Pfarrei Anklang finden. Besonders positiv wahrgenommen würden Aktivitäten mit klarer Sichtbarkeit im Pfarreileben, wie Mitwirkungen an Gottesdiensten, soziale Aktionen oder Anlässe für die ganze Gemeinde. Diese stärkten nicht nur die Beziehung zur Pfarrei, sondern auch das Selbstverständnis der Schar als Teil der kirchlichen Gemeinschaft. Im Bereich der spirituellen Impulse wurde reflektiert, welche Formen gut gelingen und wo es herausfordernd ist. Als besonders wertvoll wurden niederschwellige, alltagsnahe Impulse genannt, die Raum für Fragen und persönliche Zugänge zum Glauben lassen. Weniger gut funktionierten hingegen zu stark vorgegebene Formen, die wenig Bezug zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen haben.

Verbindung zwischen Kirche und Jugendverband

Zentral für die Präsesrolle ist die Verbindung zwischen Kirche, Glaube, Leitungsteam, Jugendlichen und Kindern. In der Diskussion wurde deutlich, dass diese Verbindung vor allem über Beziehung, Vertrauen und authentisches Vorleben entstehe. Die Präses wirken dabei als Brückenbauende und schaffen Räume, in denen Glauben erfahrbar und diskutierbar wird.

Die Konferenz zeigte eindrücklich, wie wichtig der Austausch unter den Präses sei. Der Abend stärkte das Bewusstsein, mit Herausforderungen nicht allein zu sein, und unterstrich den Wert der Präsesrolle innerhalb von Jungwacht Blauring und der Kirche. (zvg)

Kommentare (0)