Vor knapp neun Monaten hat Joel Wicki einen Schlussstrich unter seine Schwingkarriere gezogen. Langweilig ist dem Schwingerkönig von 2022 deshalb aber noch lange nicht. Sein Tag beginnt früh: Auf seinem Hof in Sörenberg kümmert er sich um Kühe, Kälber und Hühner, danach geht es für den 29-Jährigen meist auf die Baustelle. Wicki betreibt zusammen mit Kollegen ein Baggerunternehmen und sitzt dabei auch selbst am Steuer der Maschinen.
Ganz losgelassen hat ihn der Schwingsport nicht. Wicki verfolgt die Feste weiterhin und gibt sein Wissen regelmässig an den Nachwuchs weiter. Die erste Saison nach seinem Rücktritt sei für ihn speziell gewesen: Das «Feeling in der Garderobe» und die besonderen Momente an den Schwingfesten hätten ihm gefehlt.
Ramona Schelbert, Moderatorin der Sendung «Unterwegs» von Tele 1, hat Joel Wicki besucht und begleitet ihn vom Stall frühmorgens bis auf die Baustelle. Dabei verrät Wicki auch, wie er sich nach dem Karriereende fit hält, welche Rolle die Jagd in seinem Alltag spielt und welche Pläne er für die Zukunft hat. (rem)




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