Über das brachliegende Areal Hinterschlund in Kriens wurde jahrelang diskutiert, jetzt soll es plötzlich schnell gehen: Bereits diesen Sommer soll das Gebiet zur Überbauung ausgeschrieben werden. Geklärt sind nun auch die Verhältnisse der Bewohnerinnen und Bewohner der Wagenburg, die sich bislang ohne Bewilligung auf dem Hinterschlund aufgehalten haben. Die Stadt Kriens hat ein nachträgliches Baugesuch für die Wagenburg bewilligt, wie es in einer aktuellen Mitteilung heisst.
Möglich wurde dies, indem sich die Stadt Luzern als Eigentümerin der Brache nach längeren Verhandlungen hinter das Baugesuch stellte, das die Bewohnerinnen und Bewohner Anfang 2024 von sich aus eingereicht hatten . Die Gruppierung habe das Areal Hinterschlund zwar widerrechtlich besetzt, schreibt die Stadt Kriens. Jedoch sei das Zusammenleben mit dem Quartier Kuonimatt «seither in einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis» verlaufen.
Die Bewilligung für die alternative Wohnform ist mit «umwelt- und baurechtlichen Auflagen» verbunden, heisst es in der Mitteilung. Zudem ist sie bis 2027 befristet. Dann nämlich sollen auf dem Hinterschlund die Bauarbeiten beginnen. (sma)

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